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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 426

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 426)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644307--1885-2646229
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drüoküch Vorschreiben an unsere Herrin, die Königin, i. E. w. e., wegen der Vertreibung aus Böhmen hat abgehen lassen. Am 25. d. M. antwortete ich. 33 (1745, Jänner, 15.) Sonntag, den 12. Schewat 505. Abschrift meines Briefes. Ich hoffe, daß mein Brief vom letzten Freitag richtig in seine Hand gelangt ist nebst Brief an den angesehenen Vorsteher und Führer R. K., s. g. 1., hiebei folgt auch Abschrift von dem, was ich an den Herrn Bischof von Bamberg und Würzburg, s. E. w. e., geschrieben, wird mein Sohn, e. 1., an meinen Mechutan, den erwähnten angesehenen R. K. noch schicken und wenn er, wie ich nicht zweifle, Vorschreiben vom fränkischen Kreis erhält, so ersuche mir Kopie vidimati davon zu schicken, würde als dann sehen, durch den Bischof hier zu bewirken, daß auch vom schwäbischen Kreise dergleichen erfolgen möchte. Nun, ich habe gesehen, was die Herren Staaten konkludiert und an ihren Gesandten nach Wien ergehen lassen, es kommt nun hauptsächlich, daß wirklich dieser Gesandte, ob er den Kindern unseres Volkes zugetan und sich viel Mühe um sie wird geben wollen, oder, behüte, nicht, da es heißt, der Gesandte soll sich informieren, wie es mit der Sache bestellt ist und ob die Nation dieses verdient, nun kann er sich natürlicherweise nicht anders informiren, als an dem Ort, wo das Dekret ausgefertigt worden, nämlich in der böhmischen Kanzlei, das ist bei dem Herrn böhmischen Kanzler, Herrn Grafen von Kinsky; dieser ist ein solcher Freund der Juden, daß er den Gesandten solchergestalten informiren wird, als wann hiemit noch die größte Gnade geschehen worden, es hat also mein Mechutan der angesehene R. B. N. m.110 in Weisheit und „Furcht, die der Weisheit vorangeht"111 gehandelt, daß noch im Haag geblieben und abwarten will, was hierauf passirt. Ich fürchte, dieses möchte, Gott behüte, von keinem großen Effekt sein, daher für nötig erachte, daß sein Schwager, mein Mechutan der angesehene Vorsteher R. S., s. L. 1., an seinen Schwiegervater, meinen oben erwähnten Mechutan folgendes schreibt, daß erstens diese Gesere von der Austreibung auch in Mähren publiziert worden und zweitens, daß die Meinung geht, daß in Prag ein Jud für den anderen zahlen soll, welches ebenso justizmäßig, wie die Vertreibung selbst und drittens ist nötig, ihm die Informationen zu schicken, so ich jüngstens meinem Sohne, e. 1., geschickt habe, welche ich in mein ersten Brief, von Herrn Bischof von Bamberg und Würzburg beigelegt habe, viertens Kopie von die 2 Dokumenten, so ich Freitag in meinem Brief an den angesehenen R. K., e. 1., beigeschlossen habe, nämlich das Patent vom Feldmarschall Seher112 und was hierauf von der Königin, i. E. w. e., 63 415

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