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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 419

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 419)
Language
German
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IRI
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26 (Nymwegen, 1745, Jänner 12.) Extrakt aus dem Briefe des vornehmen Jünglings R. Elia, e. 1., Sohnes des R. B. Klef, d. d. Dienstag, 9. Schewat 505 aus Neumegen. Von England ist uns die gute Nachricht eingelaufen, wie daß der König, s. E. w. e., selbst gnädig der Königin, i. E. w. e., geschrieben, mit dieser Expression, daß es ein Zweispalt unter die gut Intentionirte verursachen wird, wenn sie dieses ihr Unternehmen zur Extremität bringen wird. Es ist vergangenen Freitag der bekannte, angesehene R. Mose Breslauer89 mit Aron Frenks" und 2 Vorstehern der Portugiesengemeinde auf die andere Seite von London, wo der König, s. E. w. e., ist, und ihm untertänig was sich, u. u. v. S. w., im Lande Böhmen ereignet, vorgestellt, er schüttelte den Kopf, war bestürzt und erstaunt und hat Folgendes gesagt: Wir wollen mit künftiger Post an die Königin schreiben, was hat ihr doch zu solche grausame Unternehmens bewogen, wo sie ihm die lügenhaften Verleumdungen gesagt und vorgestellt Pricula in more wäre, weil nur bis Ende Jänner Zeit hätten, wo er gesagt, dann muß man diejenige strafen, die Schuld daran haben und nicht so eine ganze Nation ruinieren, dann ist es ja Pricula in more, wir wollen dann gleich ein Messager (so ein geschworener Kurier von Haus ist) an unseren getreuen Robinson100 abschicken, um Schreiben zu übergeben, so sie dann gleich das Obige gemeldet, m. G. H., sehr gnädig bekommen und mit dem Messager am selben Tage abgegangen, wo der bekannte R. Mose Breslauer inzwischen der Gemeinde London hat wissen lassen, daß er am heiligen Sabbat auf der andern Seite bleiben wird und mit gut Glück suksedirt ist, wo er auch wirklich den ganzen Sabbat geblieben, mir seind nun sehr gespannt auf die Zurückkunft von dem Kurier, was ausgerichtet zum Guten sein wird, ob sie vielleicht sobald nicht vom Gericht auf die Barmherzigkeit zu bringen sein wird; dennoch ganz frei ist unmöglich und ohne Zweifel eine Kommission zugelassen werden wird, zu examinieren, wo dann, m, G. H., wohl zu richten sein wird, daß alle Verhängnisse gänzlich aufgehoben werden mögen, die Gefangenen Israels wieder sicher wohnen mögen, der Heilige, g. s. E., wandle ihnen und uns Trauer und Kummer in Freude und Wonne und schicke uns Erlösung und vollkommene Hilf bald. Amen. 27 (Wien, 1745, Jänner 10.) Extrakt des Briefes R. Izik101 an seinen Bruder R. Baruch Jafe, d. d. Sabbatausgang d. 7. Schewat 505 in Wien. Belangt nun die Angelegenheiten der Gesammtheit, habe bereits 408 56

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