Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 418)
- Language
- German
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der Aufklärung. Ich bin expreß zu jedem Einzelnen gelaufen, um direkte Briefe zu betrachten, so findet sich different, in einem wird gemeldet 6 Monate und in anderen 6 Wochen, und das Schwerste bei Allem, daß Einige schreiben von Resolvirung oder Vertreibung aus Mähren, Gott wehre es ab und sage „laß ab, laß ab", will Er es denn, Gott behüte, ganz vernichten. Damit will ich aufhören. Bisher sind wir noch nicht der Furcht vor dem Strafgericht entgangen, und wir bedürfen noch großen Erbarmens, möge die Zeit es zum Guten künden. 8. Schewat. R. Michel Apta, Steinschneider in Dresden. Am 17. d. M. antwortete ich ihm laut Kopie. 25 M. G. H., Montag, 8. Schewat 505, Fürth. (Fürth, 1745, Jänner 11.) Friede meinem geliebten Herrn Vater und Lehrer, der Krone meines Hauptes, das gelehrte Haupt, der berühmte gottesfürchtige R. Wolf, d. G. 1. Die Gottesfurcht zuvor. Seinen Brief vom 3. dss. nebst Abschrift seines Briefes an den Herrn Bischof von Bamberg, s. E. w. e., und ebendergleichen, so an einen Konferenzminister in Wien nebst der beigelegten Information, als auch Abschrift seines Briefes, so gemeinsam mit meinem Verwandten, dem Rabbiner, s. L. 1., und den dortigen Landesvorstehern nach Mantua und in derselben Art nach Venedig, Turin und Rom hat abgehen lassen, habe ich richtig erhalten. Nun berichte, wie inzwischen von meinem Mechutan, dem angesehenen R. Kopel, s. g. 1., von Bamberg an seinen Sohn, meinen Mechutan, dem angesehenen R. S.,06 e. 1., Bericht eingelaufen, wie er gemeinsam mit R. Berl Heizfeld07 am vergangenen Sabbatabend beim Abt-Bischof, s. E. w. e., Audienz gehabt, wie weit sie schon bei ihm reüssiert und was der Herr Bischof, e. 1., von meinem Herrn Vater und Lehrer, e. L, mentioniert ist aus beifolgendem Extrakt des Briefes meines Mechutan, des angesehenen R. Kopel Frenkel, e. L, welchen mir sein Sohn R. S. überschickt, zu ersehen. Sein m. k. Memorial in Abschrift habe noch nicht, die Information von meinem Herrn Vater und Lehrer, e. 1., habe R. S. um seinem Vater zu schicken communiziert. So die Worte seines Sohnes, der bereit ist, ihm zu dienen und für ihn lange Tage und Jahre erfleht. Amen. Der kleine Isak, Sohn meines Herrn Vaters, des berühmten, angesehenen R. Wolf Wertheim, d. G. 1. Herrn Herrn Wolff Wertheimber Augsburg. 8. Schewat 505 von meinem Sohne R. E. in Fürth, wegen der Vertreibung im Lande Böhmen. 55 407