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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 410

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 410)
Language
German
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IRI
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Sabbatwonne. Ich zweifle nicht, daß solches bei der Königin, i. E. w. e., ausgeben und ihr Herz erweichen wird. M. k. t. hat wohlgetan, daß er den Brief des Herrn Bischof hier nicht übergeben, welchen ihm zwischen heute und morgen, s. G. w., unter Prätext zurückstellen werde, daß weilen der Herr Erzbischof von Mainz, s. E. w. e., schon bevor dieser sein Brief gekommen an die Königin, i. E. w. e., geschrieben gehabt, hätte man seine Gnade menagieren, mithin diesen Brief nicht übergeben, sondern die Gnade dahin vorbehalten und ausbitten wollen, daß möchte nunmehro auch an die Königin, i. E. w. e., schreiben wolle, welches von ihm auch ohne Zweifel geschehen wird. Allein hiezu habe nötig Abschrift, was der Herr Kurfürst von Mainz, s. E. w. e., an die Königin geschrieben hat, welches mir in copia vidimata ausbitte, damit er seinen Brief hiernach einzurichten wissen möge, und obschon ich weiß, daß der Brief aus Mainz von großem und möglich von genügsamem Gewicht sein mag, so finde ich doch nötig, mehr Männer heranzuziehen und speziell von geistlichen Fürstlichkeiten, weil die jüngsten Briefe von Prag oder Wien, u. u. v. S. w., noch gar zu lamentabel lauten, daß man nicht genug tun kann, denn wer weiß, ob dieser der Rechte ist oder Jener, oder ob Beide gleich gut sind und wann viele Für<sprachbrief<e einlaufen, es den Kindern Israel auf den Bestand in Zukunft gar nützlich sein kann, s. G. w. Mein geliebter Schwager, e. 1., werden nun von meinem Mechutan, dem gelehrten angesehenen Vorsteher und Führer R. Kopel aus Bamberg die Nachricht erhalten haben, ob und wie weit er reussirt ist; her hat er bis jetzt noch nicht geschrieben, sollte es, behüte, hart fallen, wird wohl ohne das nicht gehen, m. k. t., wird sich bestreben müssen, von dem Herrn Kurfürsten von Mainz, s. E. w. e., ein Vorwort an den Bischof von Bamberg und Würzburg zu schaffen, daß er auch an die Königin, i. E. w. e., schreibt, weil seine Worte sehr gehört werden und von großem Gewicht in Wien seien. Und heil ihm und wohl ihm, das Verdienst um Viele wird ihm und seinen Nachkommen nach ihm beistehen. Amen. Der Brief des Herrn Grafen von Stein wird hoffentlich bei dem Herrn Kurfürsten wohl angesehen worden sein, weil er ihn sehr liebt; der Herr Kurfürst wird ihm wohl auch geantwortet haben, was bei ihm, s. G. w., erfahren werde, er ist jetzt nicht hier, sondern in Eichstadt, retourniert aber, wie man hört, in wenigen Tagen. Ob mein Mechutan, der angesehene R. Ber, e. L, in Ds86 gewesen und Vorschreiben an Prinz Karl, s. E. w. e., bewirkt, erwarte zu vernehmen, auch die Kopie davon; sollte es aber noch nicht geschehen sein, detto meines geringen Erachtens, es aus umstehenden Motiven für nötig zu sein glauben, weil nach meiner Ansicht, wie ich bereits geschrieben, alles von diesen durch ihn beigebrachten Verleumdungen, die er für 47 399

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