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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 406

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 406)
Language
German
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IRI
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und Führer, dem berühmten gottesfürchtigem Manne R. Wolf, d. G. 1. Die Gottesfurcht voran. Dieses geschieht in Eile um m. k. t. zu berichten, daß in diesem Augenblicke von R. Benjamin Gaksch an meinen Mechutan R. K. F. ein Brief eingelaufen, mit der Nachricht, daß, sobald über Hannover per Kurier von Prag die Briefe wegen der Vertreibung eingelaufen, sind gleich die Gemeinden der Aschkenasim und Sefardim zusammengegangen und 2 Deputierte, nämlich den angesehenen R. Gumpel Kleve und R. Sanwel Gaksch an meinen Mechutan, den angesehenen R. Tobia nach Haag geschickt worden, bei Anlangung derselben hat R. Tobia als auch die Portugiesen das Nötige bei Staaten General, i. E. w. e., vorgebracht und alles, m. G. H., nach ihrem Wunsche erhalten, welches sogleich per Kurier über Wien nach Hannover berichtet haben. Das Promemoriale selbst läßt die Königin, i. E. w. e., abschicken, General- Staaten an ihren Gesandten nach Wien. Zugleichen haben die Aschkenasimgemeinde sogleich 2 vom neuen und 2 vom alten Kahal denominiert, welche wegen der Spende für die erwähnten Kinder unseres Volkes alles zu dirigiren haben, damit nicht jeder wissen soll und kein Blam in der Welt und in obiger Gemeinde und Provinz keinen Schaden zu kausieren, was eigentlich fällt und ihnen Übermacht wird; jedenfalls wird nach dem Briefe von R. B. Polak eine große Summe zusammenkommen. Es rekomandiert auch der erwähnte R. Benjamin, daß man von ihrer Wirkung bei Generalstaaten, i. E. w. e., aus gewisser Ursach noch nicht eklat machen solle. Mein Mechutan, der angesehene R. Kopel, s. g. 1., ist für heute zur Audienz bei dem Herrn Bischof, s. E. w. e., bestellt und hofft auch zu reüssieren. Von seinem Schwager, dem gelehrten Rabbiner, R. Mose Kann, sein Licht leuchte, ist gleichfalls in diesem Augenblicke Nachricht eingelaufen, daß vom Herrn Kurfürsten, s. E. w. e., von Mainz auch schon Vorschreiben an unsere Herrin, die Königin, i. E. w. e., wirklich abgegangen ist. Die Quittung f olgt, s. G. w., nächsten Sonntag mit Postwagen zurück. Wegen dos Erwähnten kürze ich meine Worte und sage Frieden. Dies die Worte Seines Sohnes, der bereit ist, Ihm zu dienen und für Ihn lange Tage und Jahre erfleht. Der kleine Isak, Sohn meines Herrn Vaters, des angesehenen und berühmten R. Wolf Wertheim, d. G. 1. In großer Eile. 5. Schewat 505 von meinem Sohne R. E. aus Fürth, wegen der Vertreibung aus Prag. 21 (Augsburg, 1745, Jänner 8.) R. M. und R. E. Landau. M. G. H., den 5. Schewat 505 in Augsburg. Liebe herzige Brüder. Ihr werdet wohl die Geseres der Königin von 43 395

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