Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 386)
- Language
- German
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wittwete Kaiserin,44 L E. w. e., rekommandiert gewesen; wenn er jetzt vom Wolfenbüttelsehen Hofe einen Fürsprachebrief an die Königin, i. E. w. e., und ihre Mutter, die Kaiserin, i. E. w. e., verschaffen und sich selbst hiemit nach Wien begeben tat, könnte seine Welt in einer Stunde erwerben, welches er tut, wenn er von den Gemeindevorstehern, s. m. 1., dort und besonders von meinem geliebten Schwager, dem Rabbiner, s. L. L, und seinem Bruder, meinem Mechutan, darum ersucht wird. Sein Sohn, der angesehene, gelehrte R. Mosche B. Sch.,43a e. L, wird ihm sicher auch dazu ankuragieren; bei der verwitweten Kaiserin, i. E. w. e., könnte die Gegenwart des erwähnten angesehenen R. S. gar viel ausgeben, weU er mit ihr gar wohl bekannt ist und jüngstens öfters mit ihr mündlich gesprochen. Vor der Fülle des Leids ist mein Kopf und Herz nicht bei mir, schließe also und lebe stets bereit Euch zu dienen. 9 Extrakt Schreiben ddo Leipßig, d. 29. Dezember 1744. Ich beziehe mich auf mein Jüngsten von 26ten dieses und Berichte hiemit nur d. gestern hiesiger M. Christoph Georg Windler von seinen Bedienten aus Praag eine Estaffeta erhalten, wobey unterschiedene Brieffe von Juden an ein und ander hiesige Kauffleuthe mitgekomen, in welche Sie Berichten, daß auf Befehl der Königin in Ungarn etc. die Juden mit Außgang des Monaths January nicht nur Praag sondern auch ganz Böhmen räumen sollen, dahero Sie ganz Beweglich um vorbitte ansuchen, es sind auch gestern unterschiedene hiesige Kauffleuthe so bey d. Prager Judenschafft zu fordern haben, auf d. Börse zusamen Komen und haben resolvirt ein Memorial durch einen Rechtsgelehrten als Deputirten an unser« König zu schickhen, ob nun dieses was fruchten würd, lehrt die Zeith, und ich werde nicht ermanglen, daß Fernere so ich davon vernehme Ihnen zu Berichten. Abschrift, was ein Leipziger Kaufmann 29. Dezember 1744 an einen Kaufmann in Nürnberg geschrieben, darin ihm angezeigt, daß Kaufleute in Leipzig wegen Prager Vertreibung einen Gelehrten an den König, s. E. w. e., abgeschickt hätten, damit der König, s. E. w. e., an die Königin, i. E. w. e., deswegen schreiben sollte. 10 (Augsburg, 1744, Dezemb. 29.) Abschrift meines Briefes von Dienstag, 24. Tewes 505 aus Augsburg an meinen Sohn R. E.45 nach Fürth geschrieben. Ich hoffe mein Brief von gestern wird richtig in Euere Hand gelangt sein, zufolge dessen folgt hier Abschrift, was ich meinem Schwager, 23 375