Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 4 (1932)
- Date
- 1932-01-01
- Page
- – (sequence 385)
- Language
- German
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durch seinen gewaltigen Einfluß bei den Fürsten, die auf ihn hören, möglich, etwa auch vom Könige von England, s. E. w. e., zu verschaffen sich befleißen möge. Was könnte ich wissen, was m. k. t. nicht weiß, mithin besser und weiter einsehen wird, was bei der Sache zu tun ist. Und noch ein Drittes, ob man nicht von dem Herrn Papst, s. E. w. e., ein dergleichen Fürsprachebrief an die Königin, i. E. w. e., zu bewerben sich befleißen sollte, welches am besten und kürzesten geschehen könnte, daß die berühmte Gemeinde Frankfurt Abgesandte dahin schicken täten. Denn die Präger sind hiezu außerstande, denn geschwunden ist die Weisheit ihrer Weisen, dahin die Einsicht ihrer Klugen, tatsächlich ist u. u. v. S. w. jede Zuflucht von ihnen gewichen; o, möge Er sich doch bald ihrer erbarmen und tatkräftig eingreifen, denn hier gilts dem Stummen den Mund öffnen, es ist wie die Zerstörung Jerusalems, wir müssen mit Stunden rechnen, denn die Zeit ist kurz und die Arbeit ist groß und groß ihr Lohn, die Vergeltung wird vollkommen sein von Gott, wie sie kein Auge gesehen,40 o Gott, außer Dir. »Sein Bruder der angesehene R. Ber,41 wird sicher auch seinem Schwager, (?) meinen Neffen, dem gelehrten Rabbiner R. Hirsch von Hildesheim schreiben, daß er auch sieht vom Kurfürsten von Köln, s. E. w. e., dergleichen Fürsprachebrief auszuwirken, und -es wäre gebürend, daß erwähnter Rabbiner selbst sich gleich zum Kurfürsten, s. E. w. e., begibt. Denn durch Briefe lassen sich u. u. v. S. w. dergleichen Drangsale und Verhängnisse nicht richten, weil von den Fürstlichkeiten, an die man schreibt, die Briefe zur Seite gelegt werden, und ihnen nicht so nötig ist wie den Juden, auch soll er mit dem angesehenen R. Michel Hannover42 reden und mit ihm überlegen, auf welche Weise etwa durch die Vornehmen in Hannover mittels ihres Vorwortes an das Ministerium in England ein Fürsprachebrief vom König, s. E. w. e., an die Königin verschaffen werden könnte. Wenn auch mit Briefen u. u. v. S. w. wenig zu richten sein dürfte, welche vielleicht sowohl bei den Fürstlichkeiten als auch Aschkenaim und Portugiesen nicht einmal geleint, und wenn auch ja geleint, ohne Effekt hingelegt werden dürften, mithin nach meiner Ansicht das Nötigste und Beste <sein wird, daß auch Abgesandte nach Holland und England geschickt werden müßten, das Antlitz des Menschen gleicht dem des Löwen, doch ist die Frage, wo sind die Leute und wo sind die erforderlichen Mittel hiezu? Auch glaube, daß eine große gute Wirkung geschehen könnte, durch den angesehenen R. S.43 beim Hofe in Braunschweig, weil dieser vor circa 3 Jahren von der Königin, i. E. w. e., für ein paarmal Hunderttausend Gulden Edelsteine erkauft und von dem Wolfenbütteischen Hofe gar wohl an die Königin, i. E. w. e., und ihre Mutter, die ver- 374 22