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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 367

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 367)
Language
German
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IRI
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2. Grätz in Monatsschrift 1885, S. 49 f.: „Sendschreiben über die Austreibung der Prager und böhmischen Juden unter Maria Theresia." 3. Grunwald: „Aus dem Hamburger Staatsarchiv." (I. Der Prager Exodus 1745.) 4. Kaufmann in Grätz Jubelschrift, S. 279 f. (wiederabgedruckt in Gesammelte Schriften II, 328 f.): „Barthold Dowe Burmania und die Vertreibung der Juden aus Böhmen und Mähren." 5. Krengel in Monatsschrift 1900, S. 177 f: „Die englische Intervention zugunsten der böhmischen Juden im Jahre 1744." 6. Simonsen: „Dänemark und die Juden in Prag 1745u in Festschrift Adolf Schwarz, S. 509. Über die Interventionen handeln nebenbei sämtliche Arbeiten, die sich mit der Geschichte der Prager Juden um diese Zeit oder spezieil mit der Vertreibung befas&en, also vornehmlich; Adam Wolf: Österreich unter Maria Theresia passim. G. Wolf: Die Vertreibung der Juden aus Böhmen. Jahrbuch für Geschichte der Juden und des Judentums IV, 152 f. Freimann: Igereth Machalath (übersetzt im Jahrbuch II der historischen Gesellschaft). Lieben: Handschriftliches zur Geschichte der Juden in Prag 1744/54. Aus unserer Sammlung geht deutlich hervor, was ich bereits früher vermutet haibe, daß die Aktion Jonathan Eitoemschütz's für die Präger Juden 1744 eine ganz selbständige war. Sie erstreckte sich nämlich in zweifacher Richtung: 1. Geld zu sammeln für die Opfer des Novemberpogroms wohl in der Eigenschaft als französischer Landesrabbiner, was er in Bayonne mit Erfolg tat und dann später für die Vertriebenen bei den Gemeinden wiederholte, die sich bei der ersten Sammlung nicht beteiligt hatten (Bordeaux); 2. die Gemeinde Rom zu veranlassen, ein Einschreiten des Papstes zugunsten der Juden herbeizuführen, etwas, was ganz der Person Eibenschützs entspricht, der es stets liebte, zur Befriedigung jüdischer Interessen die Geistlichkeit heranzuziehen, z. B. um die Erlaubnis zum verbotenen Talmuddrucke zu erhalten. Daß dieser Aktion in unserer Briefsammlung keine Erwähnung geschieht, läßt es fast sicher erscheinen, daß er selbständig ohne Einvernehmen mit Wertheimer vorging. Dagegen scheint die ganze andere Aktion, die sich auf Holland, England, Polen, die deutschen Höfe und Bischöfe erstreckt, in der Hand Wertheimers konzentriert gewesen zu sein. Die vorliegenden Briefe geben uns gewissermaßen die Entstehungsgeschichte aller seiner erlangten und versuchten Interzessionen und Rekommandationen, von denen bisher nur die Dänemarks, Englands, Hamburgs und Hollands wissenschaftlich dargestellt erscheinen. Allerdings bezüglich Hamburgs 356 4

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