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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 366

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 366)
Language
German
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IRI
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sie stammen jedenfalls aus dem Besitze Wolf Wertheimers, der, wie aus einigen hervorgeht, keine Kosten gescheut hat, sich Abschriften einschlägiger Briefe, und wenn es sich um wichtige Briefe handelte, auch vidimierte Kopien herstellen zu lassen. Der Weg von Augsburg nach Prag ist vorläufig noch unklar. Ich will hier nur bemerken, daß einzelnen der Briefe auch Zeitungen beigelegt waren, wie aus dem Inhalt hervorgeht; diese Zeitungen wurden aber bei der oberflächlichen Sichtung unseres Faszikels herausgenommen und dann als selbständiges Konvolut behandelt. Eine deutsche Veröffentlichung derselben, soweit sie Juden betreffen, steht bevor; in tschechischer Sprache hat sie Jaroslav Rokycana im Ceskozidovsky kalendäf 1929/30 bearbeitet. Neben diesen Zeitungen, die hier nicht veröffentlicht werden, blieben noch einige Stücke unveröffentlicht, vor allem das gedruckte hebräische Sendschreiben der Gemeinde in Venedig (4 Seiten 4°), das die italienischen Schwestergemieinden zur Hilfe für Prag aufruft, 1. weil es bereits von Grätz in der Monatsschrift 1885, S. 49 f., veröffentlicht wurde und nur einige Druckfehler zu berichtigen wären, 2. weil die einzelnen Teile dieses Sendschreibens in unserer Sammlung ohnedies abgedruckt erscheinen. Weiters wurden einige Blätter unveröffentlicht gelassen, die undatierte Vormerkungen enthalten über Postgeld und Schreiblohn, eine Zusammenstellung von Psalmen unter Anführung der Kapitelanfänge in lateinischer Sprache (Ps, 6, 31, 37, 50, 101, 129, 142), offenkundig zu Zwecken eines Gelegenheitsgottesdienstes, deren einige in den Briefen erwähnt sind, und endlich eine Zusammenstellung der Menschenopfer, die die Pogrom welle End« 1744 in Böhmen erfordert hat. (Leipa 42, Soborten 15, Bydzov 15, Raudnitz 60.) Einen der Briefe habe ich, da er im blühendsten Musivstil geschrieben, nur sehr gekürzt wiedergeben (31), einen, da der erste Teil durch das Durchschlagen der Schrift auf der zweiten Seite unleserlich geworden, nur mit Weglassung dieses Teils wiedergeben können (70). Einzelne unleserliche Worte habe ich durch sinngemäße ersetzt, und in diesem Falle ein Fragezeichen beigefügt. Die Reihenfolge ist die chronologische; undatierte Stücke folgen am Schlüsse. Stellung zu der vorhandenen Literatur über die Interventionen. Es sind bisher folgende wesentliche Veröffentlichungen erschienen: 1. Grätz in Monatsschrift 1867, S. 431 f.: „Einige handschriftliche Briefe von Jonathan Eibenschütz." (Brief 2 und 3 enthalten Interventionen Eibenschützs. 3 355

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