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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 337

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 337)
Language
German
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IRI
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Wachs (3) [gleichzeitig wurden auch Wachslichter verkauft]; mit Pech (1), mit Ochsenfüßen (1), mit Töpfen (3), mit „Leichtern" [Leuchtern] (1), mit „Werlen" [Spinnwirteln] (1), mit Schachteln [sicherlich gleichzeitig Erzeugung] (3), mit Teppichen (1), mit Farben (1), mit Holz (3) [darunter 1 Frau] und mit S e h a b r a k e n (3) [bei 1 ist ausdrücklich vermerkt, daß es sich um einen „Schabrakenmacher" handelt]. Schließlich hatte das Ghetto 2 M aterialwarenhändler, 1 Tabakhändler und 1 mit „Paruquena, es ist nur nicht ausgemacht, ob er sie bloß verkaufte oder aber auch erzeugte. Daneben werden 3 „H a u s i r e r" erwähnt, 3 die „über Land" handeln, denen wohl auch 1 F i e r a n t beizuzählen ist, der „auf böhmisch Jahrmark" fährt. Allgemein und unbestimmt ist die Berufsangabe „Tändler" und „Tändlerin" (je 1); es handelt sich höchstwahrscheinlich um Kramerei. Die Reihe dieser unterschiedlichen Handelsleute wird von 3 „Müntzliefferanten" abgeschlossen, deren einer auch das Tuchgeschäft treibt. Eine wichtige Gruppe bildeten die 8 „Roßhandler". Ein ertragreiches Geschäft trieb sicher der eine „Mondurliefferant". Mit ihm standen wohl in enger Verbindung die 4 „Gewehrhängmacher" oder „W ehrgehenckmache r", denen sich — von den oben erwähnten abgesehen — noch einige weitere Erzeuger (Handwerker) beigesellten, die zum größten Teile ihre Erzeugnisse auch selbst feilhielten. Auch diesmal handelt es sich größtenteils um Einzelpersonen, die in ihrer Gesamtheit der jüdischen handwerklichen Erzeugung den Stempel so bunter Mannigfaltigkeit aufdrücken. So erscheinen in der Konsignation 4 Tapezierer, 5 „Mahler", 1 „Farber", 1 Zeltmacher, einer, der mit „Say 11 erhanf" hantiert, 7 Händler mit Matratzen oder Matratzenmacher, 1 Deckenmacher, 1 „Kö tzelwürth" (= Kötaelwirker?), 1 „Klemperer",8Glaser (1 darunter war auch Spielmann), 1 Flaschausarbeiter, 1 Sesselmacher, 2 Petschierstecher, 2 „Heltzelmacher" (vermutlich Erzeuger von Wurstspeilen), lLichtzieherin, 2 „W a a - gen mach er" (sind das Waagen oder Wägen?), 1 Waagenfärberin (Waagen oder Wägen?), 1 Diamant schneid er und 1 Druckerin (was sie druckt, ist nicht gesagt). Die Aufzählung ist zwar trocken, aber lehrreich, auch in Hinsicht auf jene Hantierungen, die nicht erwähnt werden, z. B. die Tischlerei; wir wollen sie mit der Nennung 2 Fuhrleute abschließen, die sich vom Fuhrwerk nähren. Eine verhältnismäßig kleine Gruppe unter den jüdischen Handelsleuten bildeten die Trödler, insgesamt 26, die mit alten Sachen handelten. Die Mehrzahl (17) beschäftigte sich mit dem Verkauf alter Kleider. Die übrigen verkauften alte Strümpfe (4), alte Schuhe (2; 1 darunter 326 30

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