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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 307

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 307)
Language
German
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30 „Lev a Czolel, syn jeho, rabinovG, koupili sobS, Lev Perli, Czolel Michli zenäm dum mezy domy Judy impressora a Zalmanna senkyre oboustrannS lezici od Davida Hoffmanna konife a Koldy, zeny jeho, za 125 K. c\ Actum f. VI. pridie Mariae Magdalenae". (Ebenda I. fol. 48). 31 Quellen zu diesem Abschnitte: Faszikel P 1 7/12, P 1 7/39, Liber Decretorum Nr. 7ö0 und 751 im Präger Stadtarchiv, sowie die bereits zitierten Quellen. 32 Enoch, Sohn des Mordechai Weisels, starb 1668, Hoch-Kaufmann S. 107. 33 Die Inschrift eines Parocheth der Präger Hochsynagoge bezeichnet ihn als „ein Großer seines Zeitalters", er starb 1693, vgl. Hock-Xaufmann S. 165 f; als Vorstandsmitglieder weiden genannt: Bernat Jeiteles Altschul, Salomon Porges, Abraham S. Baruch Neustadtl, Jacob Raudnitz, Elia Marie, Simche S. Bunem (vielleicht Simon Bon&tus), Sanwel Wahle Cohen, Moses Abraham Porges, Moses Koynes Ulma. 84 Der Richter schätzt den Rabbi auf achtzig Jahre, sedee Kinder sagen, er sei einige siebzig Jahre alt, die Grabsehrift von 1680 bezeichnet ihn als einen Achtzigjährigen, so daß er 1664 nur 64 Jahre alt gewesen wäre. In Wirklichkeit dürfte er zu dieser Zeit gegen siebzig Jahre alt gewesen sein. 35 Zacharias Mayens junger Sohn, Abraham Moses Frankl Sohn, Salomon Frankl. 36 Abraham Neustädtl, Henschel Karpei, Lobl Porges, Moses Liberles, Isak Thein, Mendl Weisels, Jakob Popper, Michael Wiener, Simon Sehlagigewehr (Sinai Schlackenwerth), Moses Abele«, Todrot Brodt, Salomon Goldschmidt. Liber Judaeoru»m albus, II., fol. 486. 37 Michael Wiener, der Neffe des R. Simon, hatte die meisten Streitigkeiten mit Wenzel Winbersky und war vermutlich des Mordes angeklagt. 38 R. Simon hat in Wien, wo er vorübergehend weilte, am 31. Mai 1669 eine Approbation zu Chaim Bachners Or Chadasch (Amsterdam 1671) erteilt. 39 Akten der kaiserlichen Hofkammer im Archiv der Prager Burg, B 361, uniteT dem 11. Juni 1669. Herr Staatsarchivar Dr. Josef Bergl hat mich auf dieses Aktenstück aufmerksam gemacht und /ging mir auch bei der Beschaffung des Aktenmaterials an die Hand, wofür ich ihm hier herzlich danke. Für einige Behelfe danke ich auch Frau JUDr. Valerie Reach. 40 Nur Simon Hock erwähnt mit Bezug auf R. Aron Simon Spira (Gal-Ed Nr. 31, deutscher Teil): „Er hatte oftmals Verfolgungen zu erleiden und soll sogar einer Einkerkerung mit genauer Noth entgangen sein, bis er endlich von Kaiser Leopold einen Freibrief erhielt, der mit goldenen Buchstaben geschrieben war. (Mitteilung des sei. Moses Wolf Jeiteles, früheren Aktuars der Brüderschaft)." Dieses haben alle folgenden Biographen nachgeschriebein. 41 Vgl. Richard Feder, Raudnitzer Rabbiner, «in Kalendäf cesko-zidovsky, XLII. Jg. 1923/24, S. 121 f. Es handelt sich hier um Aron Theomfm, Verfasser des Bigde Ahron (Frankfurt a. M. 1710), der 11 Jahre lang in Prag Prediger, 17 Jahre in Worms Rabbiner war und auf dem Wege nach Krakau, wo er zum Oberrabbiner gewählt worden war, ermordet wurde. 43 Ascher Anschel, Sohn des R. Simon, wurde nach seinem Schwiegervater Moses Mirls-Frankl in Wien „Frankl" genannt. Er starb am 25. Feber 1661 im 33. Lebensjahre, seine Frau Jares starb am 28. Feber 1661 im 30. Lebensjahre und hinterließen drei Kinder: Rebecka, Wolf (Vater des bekannten Prager Primators Simon Frankl, starb 1745) und Jakob, die im Hause ihres Großvaters erzogen wurden. Vgl. B. Wachstein, Inschriften V. S. 403 f; M. Brann, Die Familie Frankel und Die Grabschriften der Familie Fränkel-Spira in Prag, MGWJ. (45. Jg.) 1901 und (46. Jg.) 1902. 43 Der Vorstand bestand aus: David Koynes Ulma, Jakob Horowitz, Hirsch Bloch, Libermann Katzenellbogen (Lichtenstadt), Wolf Rokeach, David S. Josl Darscban, Israel Bermann, Jonah Jüppen, Lob Lasch, Mesebullem Jontof, Samuel Sgl. Schulhof. 44 Vgl. J. Prokes a. a. O. S. 104 ff. Vom 9. November 1679 befindet sich die erste und vom 25. August 1680 die letzte Eintragung der an Pest verstorbenen Prager Juden. 45 Koppelmann Lieben weist in Gal-Ed, S. VI., hebr. Teil, auf die verschiedenen Abbildungen hin. Vgl. auch: Podiebrad^Foges a. a. O. und L. Jefäbek, Der alte Prager Judenfriedhof, Prag 1903, S. 45. 296 44

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