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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 305

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 305)
Language
German
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Anmerkungen. 1 Veröffentlicht von Koppelmann Lieben in Gal-Ed Nr. 31. (Prag 1856.) 2 Maren Jecheskel Katan ed. von Jecheskel Kindeles, Prag 1695; 2. Aufl. ed. von Abraham J. Schwarz, Beregsas 1923. 3 Vgl. Zemach Zedek von Mendel Krochmal (Nr. 45, 59, 78); Elia Rabba von seinem Enkel Elia Spira u. a. Über einen Streit mit Sabatia Koben, genannt Schach, wegen inokuMerter Essrogim, vgl. Schebuth Jakob von Jakob Richer- Backofen, Halle 1710, I. Teil, Nr. 36. 4 Hoheit, Excellenz, eine Bezeichnung für Tabbinische Koryphäen. 5 Jechiel Michl (starb 1653 in Wien, vgl. B. Wachstein, Die Inschriften •des Alten Judenfriedbofes in Wien, I. Teil, Nr. 408), An sc hei (starb 1661, ebenda Nr. 534), S c h e w a, Frau des Sinai Schlackenwerth (starb 1660, Hock- Kaufmann, Die Familien Prags, Preßburg 1892, S. 366), Wolf (starb 1715, Gal-Ed Nr. 65), M a 1 k a, Frau des Kathriel Krotoschin (starb 1691, Hock-Kaufmann S. 380). Außerdem dürfte er noch folgende Söhne gehabt haben: Abraham (starb 1680, vgl. das Verzeichnis der Pestverstorbenen im Archive der Prager Beerdigungsbrüderschaft), Chaim (wird erwähnt im Jüd. Perdonsbuch vom Jahre 1695/96 im Archiv des Innenministeriums). R. Simon hatte einen Bruder David (starb 1635 -als Rabbinatsassessor in Wien, vgl. Wachstein a. a. O. Nr. 215), dessen zwei Söhne, Michael Wiener (starb 1691, Hock-Kaufmann S. 110) und Juda Wiener-Porges (starb 1703, Hock-Kaufmann S. 266), in der Prager Judengemeinde eine Rolle spielten und in unserer Darstellung wiederholt genannt werden. Davids dritter Sohn Wolf lebte in Preßburg (starb 1713. Vgl. Max Schay, Die Entstehung der Judengemeinde am Schloßgrunde bei Preßburg, in Z. G. J. Tsch. II. Jg. S. 121). Eine Tochter Jütla, Frau des Moses Wiener, starb 1696 in Altona (Dukes, Iwoh Lemoschow, Krakau 1903, S. 9). 8 Über die Lebensge&chichte R. Simons ist wenig bekannt, geschrieben haben über ihn: Simon Ho-ck im Gal-Ed Nr. 31; Podiebrad-Foges, Altertümer der Prager Josefstadt, Prag 1870, 3. Aufl., S. 76 f.; Guttmann Klemperer, Das Rabbinat zu Prag, in Jakob W. Pascheies VoLkskalender 5643 (1882/83) u. a. 7 Hauptquellen zu diesem Abschnitte sind die Faszikel J 4/7, J 4/23, J 7/61, P 7/12 im Archiv des Innenministeriums in Prag. 8 Über diese <Gemeindestreitigkeiten sieh: Käthe Spiegel, Die Prager Juden zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, in „Die Juden in Prag", Prag 1927, S. 147 ff. 9 Über die Pest vgl. Jaroslav Prokei, Der Antisemitismus der Behörden, im JGJÖ. I, S. 68 f. Die Zahl der Pestverstorbenen war bisher nicht bekannt. 10 Vgl. Käthe Spiegel a. a,. O., S. 157 f. 11 Die zwölf nach dem Parteischlüssel gewählten Juristen waren: R. Pinkas Horovitz, Israel Katzenstein (Braudels), Moyses Schreiber, Joseph Markus (Bernardt), Isak Zoduk, Moyses Stang, David Ulmann (Koynes), Guttmann Pories, Süsskind Bunzel, Helle Deutsch, Gumprecht Duschenes (Altschul), Berl Geidels. 12 Mendel Koünsky, Jüdel Mislap, Ventura Sachs, Abraham Neustadtel, Jeckel Schulhof. 13 Joseph Salomo Delmedigo aus Candia, Verfasser von 29 Werken (vgl. Abraham Geiger, Melo Chofnaim, Berlin 1840), starb i. J. 1655. Vgl. Gal-Ed Nr. 81. Die allgemeine Frage, wieso dieser bekannte Gelehrte seine Grabstätte in Prag gefunden hat, findet somit ihre Erklärung: Er war Arzt der Präger Judensehaft. Wachstem, Inschriften II, S. 104, Note, erwähnt, daß er in Nikokburg die ärztliche Praxis ausübte, was allenfalls vor iseiner Tätigkeit in Prag gewesen sein mußte. 14 Er war der Sohn des 1615 in Venedig verstorbenen Israel Aron Bammerschlag (vgl. Rudolf Hallo, Die Familie Hallo, Kassel 1930, S. 17 und Stammtafel A); er starb 1658, Hock-Kaufmann S. 96. 15 Zu dieser Zeit vertraten die Prager Judenältesten auch die Judensehaft des böhmischen Landes. Erst von 1656 an begann sich diese eine eigene Organisation, „die Landesjudenschaft", zu schaffen. Vgl. meine Schrift, Jüdisches Gemeindeleben in Kolin in JGJÖ. I, S. 336. R. Simon Wedeies war der letzte Landesoberrabbiner, der von den Prag er Judenältesten gewählt wurde. 16 Vgl. G. Wolf, Zur Wahl des Prager Oberrabbiners, in „Die Neuzeit", Wien 1889, 29. Jg., ß. 484 ff. Wolf liest „Seit zehn Jahren jedoch, als der frühere 294 42

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