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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 261

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 261)
Language
German
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Juden in Piesling im Sammelwerk „Die Juden und Judengeraieinden Mährens" usw., Brünn, 1929 108 Über die Vergütung für die von den Neuhauser Juden an die Obrigkeit gelieferten Plechatschen belehrt uns folgende im Neuhauser ßchloßarehiv, VAJ, erliegende Rechnung des Judenrichters Michel Winternitz (1716 bis ca. 1748): „Titul [: gestrenger Herr Röntschreiber Belieben mier zu tibersehiken vor 34 Stück Plöchatschen.........2 Fr 18 x 4^ d K f (— Zentner) Blay deto.....3 „ 45 „ — 6 Fr 3 x 4^ d Michel Winternitz Schutzjud alda " 109 Ygj Beilage VIII. Die als Quelle dienenden Originaldokumente befinden sich im Archiv des Kreisgerichtes in Täbor. Eine von Archivar Fr. Teply angefertigte Abschrift derselben erliegt im Neuhauser Schloßarchiv, VAJ. Vgl. auch Fr. Teply: „fcidovskä daii plechäeovä v Jindr. Hradci" in der Neuhauser Wochenschrift „Ohlas od NeSärky", 1915, Nr. 39—40. 110 Vgl. oben I. Teil im III. Jahrb., S. 205. Siehe auch Anmerkung 61. 111 Wie sehr die in Neuhaus wohnenden 9 jüdischen Familien durch die Verzehrungssteuer belastet wurden, ist daraus zu ersehen, daß die Pieslinger Judengemeinde, welche 52 Familien und 47 familienlose Steuerzahler zählte, im Jahre 1839 310 Fl C. M. an Verzehrungssteuer zahlte. Vgl. Geschiente der Juden in Piesling in „Die Juden und Judengemeinden in Mähren" usw. 112 EDmaS ruita 113 Dieses Konskriiptionsbuch ist im Neuhauser Stadtarchiv nicht mehr vorhanden. 114 Im Jahre 1809, wo die Einhebung der jüdischen Steuer in Böhmen einem aus Prager und anderen böhmischen Juden bestehenden Konsortium verpachtet wurde, wurde eine „K. K. Direktion des jüdisehen Steuergefälles'4 mit dem Sitze in Prag gegründet. 115 Original im Archiv des städtischen Museums. 118 Manual consulare, 1781—1788, Archiv des städtischen Museums. 117 II. Kniha mestskä, Fol. 406, im Archiv des städtischen Museums: Leiha Panie 1668 14. Aprilis ... jakoz jest Samuel Aron Rabin zdejsi fcidov&ky ... zäpisem tmito pojistil viena Reginie dcerU Mojzise Hammerschlaga Rabi'aa Zmesta Prahy budauci manzelce sv6 (Regina war seine zweite Frau) ..'. 118 Interessant ist die aus dem Hebräischen wörtlich übersetzte Ausgleichsurkunde, die wir in der Beilage wiedergeben. (Beilage Villa.) 119 Manual consulare (Session 9. März 1775) im Archiv des städt. Museums. 120 Vgl. Hruschka, Gteschichte der Juden in Pulitz (Die Juden und Judengemeinden in Mähren... Brünn, 1929, S. 408). 121 Original im Archiv des städtischen Museums. 122 Yg\. Alt, Gesch. d. Juden in Schaffa, in „Die Juden und Judengemeinden in Mähren", Brünn, 1929. 123 Kniha radosti mestskä, Fol. 108: ... v prrtomnosti take Schulmedstra Xidovskeho Mojzise Löbüva... 124 Protocolle 1768—70, Nr. 109, im Schloßarchiv. 125 Ygl. Beilage IX. — Dieser im Schloßarchiv im Original erhaltene, von Isaac Bobele eigenhändig geschriebene Brief zeigt uns, wie dieser geistig regsame Jude und tüchtige Kaufmann, trotzdem nicht er, sondern sein Bruder Samuel Judenrichter war, seinen Einfluß »bei den höheren Beamten des Grafen Ozernin einsetzte, um eine günstige Entscheidung für die jüdische Gemeinde zu erwirken. 126 Vgl. oben S. 219, 221. 127 Manual consulare 1764—75 im Archiv des städtischen Museums. Welche Korporation hier mit dem „Deutsche Brüder" bezeichnet wird, kann ich nicht ermitteln. 128 Vgl Beilaige X. 129 Protocolle 1735—37 im fSchloßarchiv. 130 Vgl. Beilage IX. 131 Vgl. Beilage XI. Dieser Vertrag muß schon zu Beginn des Jahres 1769 abgeschlossen worden sein, da im einem erst am 1. Oktober 1773 abgeschlossenen und am 31. Oktober desselben Jahres ratifizierten Vertrag die im Punkt 2 ent- 69 251

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