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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1932-01-01 · 4 (1932) · page 188

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
4 (1932)
Date
1932-01-01
Page
– (sequence 188)
Language
German
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IRI
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7. 1351, Dez. 16. Mkg. Johann bestätigt U. B. den Besitz zweier Dörfer. — C. d. M. VIII, 97, Nr. 132. 8. 1354, Aug. 10. Vergleich zwischen der Stadt und dem Stadtrichter. — C. d. M. VIII, 221, Nr. 276. — Hier wird eine Jüdin Effka in Brünn genannt, der der Richter 14 Mark Zins gezahlt hat. 9. 1354, Dez. 21. Pfarrer Johann testiert zu Gunsten der Dominikaner in U. B. — C. d. M. VIII, 230, Nr. 284; vgl. IX, 29, Nr. 36. 10. 1362, Aug. 27. Mkg. Johann gestattet U. B. bestimmte Einkünfte für die Stadt zu benützen. — C. d. M. IX, 211, Nr. 287. 11. 1371, Nov. 8. Maczko v. Kunowitz schenkt den Dominikanern in U. B. einen Wald. — C. d. M. X, 163, Nr. 135. 12. 1373, Juli 27. Der Rat von U. B. wegen einer Schuld an die Dominikaner. — C. d. M. X, 219, Nr. 199. 13. 1376, März 6. Mkg. Jodok bestätigt die Urkunde von 1342 (oben Nr. 6). — C. d. M. XI, 26, Nr. 28. » Cod. dipl. Morav. XII, 117, Nr. 134; vgl. die mährische Landtafel, Olm. Cuda VI, 807, wo Jeniko von Dobrotitz sein Heiratsgut in T. an Albert von Cimburg verkauft. 9 Vgl. Kucera S. 71, Grün S. 5, beide ohne Angabe der Quelle. 10 Aus dieser Urkunde (Sign. P. 18. c, auch P. 18. b. 2, deutsche und tschechische Fassung nebst Bestätigung vom 24. Mai 1588) scheint sich zu ei geben, daß die Zahl der in der Vorstadt angesessenen Juden sehr klein gewesen sein muß, denn alle Ansassen in Kaut, Christen und Juden zusammen, betrugen nicht mehr als fünfzehn: „Auch ihnen selbsten vor mich, Erben und Nachkomen zusage, daß in der Stadt, ohne die vier Häuser dieser Zeit, in denen die Juden sein, keine mehr in die Stadt nicht soll zusetzen...; und die Vorstadt, wie vor alters gewest, unter Ordnung der Stadt ihnen zu Hilfe mit Zinsen, Roboten, außer ihr Gesinde und der fünfzehn Gesessene(n) in Kauty, welche absonderlich ihre Zinsen geben und Roboten...". 11 P. 18. c: „... jakoz v temz obdaroväni a potvrzeni o ctyrech zidech v mSste usedlych a z takovych domuov ze se ctyri dreilinky viAa k uzitku panskemu vysenkovati mä, zfetedlne dolozeno jest. A ponevadz pak za päna Arkleba z Kunovic o jeden duom zidü vice pfibylo, protoz jiz pfi tech peti domech 2idovskych zuostävati a kazdeho roku k auzitku memu pet dreilinky vina möho vlastniho na naklad muoj v rathauzy jejich mestskem... vysenkovati mä... A tak mimo tech pet domuov zidovskych viceji zädnym ziduom pod zädnym obmyslem... v meste se nedopausteti osazovati..." — In einem deutschen Auszug (Slg. Fr. Mus. 31) heißt es: „Ulrich von K. bestätigt diese Freiheiten in allen Punkten, wie die 5 Judenhäuser, da das fünfte schon unter Arkleb zugewachsen sei, doch keines mehr darüber ..." 12 Im Fasz. „U.-Brod B. 14", in dem alle Stücke in chronologischer Folge liegen, für die fortan keine andere Signatur angegeben wird. — Grün bringt über die Schicksale der Juden vor dem 30jährigen Krieg nur einige ganz allgemeine Bemerkungen; Kußera S. 204 nennt die Namen der fünf Juden: Jakob, Jelen, Isaak, Jonas und Josef (ohne Quellenangabe). 13 Fasz. U. 11 (gekürzte Abschrift U. 10) „Registra düchodni panstvi Brodu Uhersk6ho zalozena... 1. p. 1615". 14 Im Urbar wird nicht gesagt, wofür der Betrag gegeben wird. 15 Daraus kennt den Vertrag Kucera S. 132. — S. Beilage II. 16 Vom 3. April 1621 ist der „Paßbrief" datiert, durch welchen K. Ferdinand allen seinen Untertanen, auch den Kriegsobristen, Leuttenambten, Hauptleuten, hohen und niedern Befehlshabern etc. befiehlt, Maximilian Freiherrn von Kaunitz auf U.-Brod, der sich „aus frembden Landen (darinnen Er sich ein Zeitlang, gutte Sitten und Tugenden zu lernen, aufgehalten) zu ziehen und in sein Vatterland zu verfügen willens und fürhabens sei" zu fördern „mit allen seinen Reißgeferden, Dienern und bei sich habenden Sachen, auch Roß und Wagen" (Fasz. A. 3 a). — Vom 20. Januar 1623 die „Attestation" des Kardinals Franz v. Dietrichstein, daß Maximilian „bei der jüngst fürgeloffenen Rebellion jederzeit in beständiger Treu und Devotion gegen der R. K. Mt____verblieben, indem er unter solcher Zeit in frembden Landten peregriniret, wie auch hinfüran mit allem schuldigsten Gehorsamb zu continuiren unterthänigsten Willens und Erbietens ist". (A. 3. b). 71 177

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