Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 3 (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 437)
- Language
- German
- Belongs to
- journal volume
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/2644300-2644305--1443-2645786- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
daß die Zunft „dahin privilegiert worden ist, 16 frembde Meister ohne was hiesige Meyster, Meysterskinder, und Witwen sind, an- und aufzunehmen". 45) Pfibram, a. a. 0. L, S. 253. 4e) Landaufgedingbuch der Schneiderzunft v. 1753 (Proß. St. A. D. I. 4). 47) Pfibram, a. a. 0. I. S. 49 f. «0 Ebenda, S. 606, 184 u. 426. 4ft) Ebenda, S. 37 f. ") Kopetz, a. a. O. I. S. 131, § 89. 51) Justi, a. a. 0. I. S. 499 § 565. 52) Pfibram, a. a. 0. I. S. 539. 53) Ebenda, S. 543. M) Ebenda, S. 43 f. ») Ebenda, S. 137 f. 66) Normalienbuch Kaiser Josephs des Zweiten im polit. Fache, S. 126 f. ß7) Ebenda, S. 95, 98. M) Wekebrod, Vollständige Sammlung aller seit dem Jahre 1729 bis gegenwärtig ergangenen Generalien und Verordnungen etc., I. S. 62. 69) Pfibram, a. a. 0. I., S. 416 ff. 60) Ebenda, S. 510 ff. . 61) Wir finden bei der Proßnitzer Schneiderzunft von 1782—1799 in jedem Jahre eine Unzahl von Abweisungen aller „irregulären" Meisterwerber. Vgl. Alte Zunftregistratur 1782; Registratur: Handel und Gewerbe 1786, 1787, 1789, 1791, 1793; Raths-Prot. in pol. 1789, 1791, 1793; Registratur der Schneiderzunft 1796, 1799. (Alle angeführten Registraturen im Proß. St. A.) 62) So heißt es z. B. im Jahre 1795 bei einer Abweisung: „nebstbei wird demselben ernstgemessen aufgetragen in Hinkunft sich aller Pfuscherei zu enthalten, und auf allmahliges Verlangen eines oder des anderen Meisters die Gesellen Arbeith sogleich aufzunehmen, und nicht mehr wie bisher geschehen, keine Folge zu leisten". (Registratur: Handel u. Gewerbe 1795.) (Proß. St. A.) 63) Hatte ein Meistersohn die Altersgrenze zum selbständigen Gewerbebetrieb erreicht, legte der Vater die Arbeit nieder, überschrieb das Haus, dessen Eigentümer er gewöhnlich war, auf den Sohn (der sich mit einem Minimum von 200 fl. Vermögen ausweisen mußte) und dieser übernahm Werkstätte und Stelle des Vaters. Nach dem Ableben des Vaters wurde dann dessen Meisterstelle nicht mehr weitervergeben — der Sohn hatte sie schon inne. 64) So begründet 1793 die Schneiderzunft eine ganze Reihe von Abweisungen mit dem „ohnehin obwaltenden Nahrungsmangel bei der so überhäuft arbeitenden Meisterschaft". Sie führt weiter aus: „Wovon einer bereits verstorben aus Mangel an Arbeit das Gewerb nicht betrieben, und ohne derenselben sich würklichen 30 Meister befünden, von welchen einige aus Mangel der Nahrung Pollizeybedienstungen angenohmen, um ihr Leben durchfristen zu können, in wessen Anbetracht dann auch ein sicherer... der eben ansässig ist, bereits vor 4 Jahren bis zum Absterben eines Meisters zur expectanz angewiesen worden." Sie schließen diese Beschwerde mit den charakteristischen Worten: „Gleich wie nur jeder Obrigkeit am besten bekannt sein muß, in wie weith der Nahrungszweig ihrer Bürger sich erstreckte, auch von höchsten Orthen denenselben die Macht einberaumet worden nach Umständen Meister anzunehmen oder nicht als es ihre Absicht allemahl sein muß wohlhabende Bürger und keine Bettler zu haben." (Registratur: Handel und Gewerbe 1793.) (Proß. St. A.) 65) Registratur der Schneiderzunft 1796. (Proß. St. A.) 66) Vgl. die aktenmäßige Darstellung in Heilig, Urkundliches zur Wirtschaftsgeschichte, S. 18. 67) Consignation der Juden von 1713; Alte Registratur 1713 (Proß. St. A.) 88) Heilig, Urkundliches zur Wirtschaftsgeschichte, S. 14. 8Ö) Wekebrod, Sammlung der seit dem Jahre ... allerhöchsten Gesetze, S. 115.. 70) Ebenda, S. 158, und Müller, Urkundliche Beiträge, S. 44. 71) Welzl, Zur Geschichte der Juden in Brünn während des XVn. und XVIII. Jahrhunderts, S. 25. 7-) Leisching, Mähren (in „k. k. österr. Museum f. Kunst u. Industrie in Wien"), S. 73. 73) Schwoy, Topographie vom Markgrafthum Mähren I., S. 23 ff. 74) Vyhlidal, Z hanäckych dedin a mest n., S. 168 ff. 433