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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1931-01-01 · 3 (1931) · page 266

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
3 (1931)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 266)
Language
German
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IRI
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(4. September 1711) vollzogen. Der Käuf^j Jizchok hat bei Abschluß des Kaufes 10* Gulden erlegt, die restlichen 5 Gulden sind in 5 Terminen18) zu tilgen, d. h. er muß alljährlich einen Gulden erlegen. Sollte jemand dagegen einen Einspruch erheben, dann ist es Pflicht der Gemeinde, diesen abzuweisen, damit der Käufer Jizchok sich seines Besitzes in Ruhe erfreuen könne, sowohl er, als auch die nach ihm kommen, oder von ihm bevollmächtigt. So geschehen mit Einverständnis der Judenrichter und Besten der Gemeinde und in Anwesenheit der Almosenkassiere. Zur Bestätigung fertigt heute, Donnerstag, 11. Tischri 479 (5. Oktober 1718), Asriel, S. Mordechai, amtiert hier in der heiligen Gemeinde Tobitschau. Als Kassiere fertigen: „Benjamin Seeb, S. Jakob Alexander; Josef Joel, S. Selig29) (Zirls)." Blatt 10: „Oben genannter Synagogensessel mit allen daran geknüpften Rechten, wie oben verzeichnet, ist von heute an, dauernder und ewiger Besitz des Nachum, S. Elasar. Es ist nunmehr in seiner Macht, diesen Sitz zu verkaufen, zu verschenken, zu vermieten oder zu verpfänden, d. h. wie mit seinem Eigentume zu verfahren. Diese Zueignung wurde, auf Grund dreimaliger Kundmachung in der Synagoge, vollzogen und es wurde kein wie immer gearteter Einspruch dagegen erhoben. So geschehen Sonntg, den 17. Sivan 496 (26. Mai 1736). David Tebl30), Sohn meines Herrn Vaters Jakob, das Andenken des Frommen zum Segen, Aschkenasi, amtiert hier in der heiligen Gemeinde Tobitschau. Daniel, S. Juda Lob; Selig, S. Kolonimos, sein Andenken zum Segen, aus Krakau (Almosenkassiere), Meir, S. Mordechai, Vorbeter und Beglaubter." Eintrag Frauenabteil: „Der Synagogensessel im Frauenabteil an der Nordwand, neben dem 3. Fenster, welchen die Frau des Mose ha-Levi seit vielen Jahren benützt, ohne daß irgend ein Einwand dagegen erhoben wurde. Zudem hat Mose ha-Levi beschworen, daß er den Schulsessel durch rechtsgültigen Kauf erworben. Diese Eidesablegung wurde von der Gemeinde angeordnet, nachdem keine grundbücherliche Eintragung vermerkt. Nun war Mose ha-Levi für gekaufte Synagogenehren einige Gulden schuldig, deshalb hat er diesen Sitz an den angesehenen Simeon verkauft. Simeon hat sowohl den Verkäufer als auch die Almosenkasse befriedigt, dadurch wurde der Kauf rechtsgültig vollzogen. Diese ZuSchreibung wurde, nach dreimaliger Kundmachung in der Synagoge, im Gemeindebuche vermerkt. So geschehen heute, Freitag, 11. Sivan 434 (15. Mai 1674). Akiba, S. Samuel, aus dem Geschlechte Aschkenasi31), amtiert derzeit hier in der heiligen Gemeinde Tobitschau". Eintrag Männerabteil: „Der Platz im Männerabteil an der Nordwand, zwischen Hirsch, Schwiegersohn Israels und dem Platze des 261

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