Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 3 (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 265)
- Language
- German
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könne, ohne lange nachzuschlagen, damit aber auch die Aufzeichnungen lange erhalten bleiben24), wurden für jeden Synagogens&ssel zwei Seiten, d. h. ein ganzes Blatt bereit gestellt." „An der Ostwand 10 Sitze, 5 Sitze rechts und 5 Sitze links vom Leuchter, ferner 2 Sitze, und zwar einer rechts und einer links an der Seite des Leuchters, im ganzen 12 Plätze, wurden auf Blatt 1—12 inkl. verzeichnet." „An der Südwand 14 Sitze, 6 zwischen dem ersten und zweiten „Feile r"18) (Pfeiler), 2 Sitze im Pfeiler, 6 Plätze zwischen dem zweiten und dritten Pfeiler, im ganzen 14 Sitze, wurden auf Blatt 13 bis 26 inkl. verzeichnet." „An der Westwand 11 Sitze, und zwar von der südwestlichen Seite her 11 Sitze der Reihe nach bis zur Bank der Trauernden25), wurden auf Blatt 27—37 inkl. verzeichnet." „An der Nordwand, vom nordöstlichen Winkel bis zum Eingange des Gotteshauses, 10 Sitze, wurden auf Blatt 38—47 inkl. verzeichnet." „Auf dem Siede l18), gegenüber der heiligen Lade, 6 Sitze, unter dem Siedel 2 Sitze; diese 8 Synagogensessel wurden auf Blatt 48—55 inkl. verzeichnet." „Unter der zweiten Hälfte des Almemor, gegen Westen, 7 Sitze, wurden auf Blatt 56—62 inkl. verzeichnet." —- „Nachdem von diesem Blatte, bis zu dem Ende des Pinax, nur 45 Blatt, außer dem letzten Blatte, welches nicht in Rechnung gezogen werden kann, deshalb haben wir diesem Pinax zwei Bogen von je 8 Blatt angefügt, die Blätter paginiert, so daß dieser Teil 62 Blatt zählt. Dies haben wir zur Erinnerung für kommende Geschlechter verzeichnet und zur Bestätigung unterfertigt: Abraham ha-Levi aus Proßnitz26), amtiert derzeit hier in der heiligen Gemeinde Tobitschau. Meir, derzeit Vorbeter und Beglaubter in der heiligen Gemeinde Tobitschau." Eintrag auf Blatt 1: „Der Synagogensessel im Männerabteil an der Ostwand, links vom Leuchter, der erste Platz an der nordöstlichen Wand, hart an der Wand, früher Eigentum des Juda Jizchak, S. Elieser ha-Levi, wie oben27) Blatt 48 im alten Teile des Buches verzeichnet, wurde der Gemeinde und dem Almosenvereine als Deckung für die Schulden des Eigentümers an dieselben zugeeignet. Jene haben aber noch ein Übriges getan! und gaben dem Vorbeter Jecheskel aus Butschowitz 3 Gulden für die Waise nach Juda, S. Baruch ha-Levi. Nun haben die Gemeindevorstände den Synagogensessel verkauft, um den Erlös für den Synagogenbau zu verwenden, und zwar an den angesehenen Jizchok, S. Schlomoh, um den Betrag von 15 Gulden. Somit ist genannter Sitz, von jetzt an, dauernder Besitz des genannten Jizchok und seiner Nachkommen nach ihm. Der Kauf wurde am Sonntag, 21. EM 471 260