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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1931-01-01 · 3 (1931) · page 218

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
3 (1931)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 218)
Language
German
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IRI
…/2644300-2644305--1224-2645567
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Ferner lieferte eine Neuhauser Jüdin der Herrschaft vier Dutzend Knöpfe und der Jude Salamon an das Adam van Neuhaus gehörende Schloß in Tele" (Mähren) Gewürze und andere Gebrauchsgegenstände für die Küche. 15a) Rechnung im iSchloßarchiv VI R Hdc. 16) Rechnung im Schloßarchiv VAJ: Poznamenäni, co sem Jeho m. mu Pänu svemu vdielal skia v zämku Hluboke a se.m dodäni sou totizto nejprve 42 Pfutro a v kazdem Pfutro 259 Koleczka a kazde koleczko poczitaji se za sedm peniez malych, czini Summa za jeden Pfutro 4 kopy 19 grosu mis. Summa za v§ech 42 Pfutro vczini 181 kop 18 grosu mis. Vasi m. ponizeny poddane zadäm a prosi'm, ze milostivie poruczeni vcziniti raczila, aby mnie takovä penize na Hluboke däny byly. Vasi -milosti ve vsech viecech poslusny Adam Zid, sklenaf, poddany Vasemu. 17) Rechnung im Schloßarchiv VAJ: Poznamenäni, co jest ode mne na zämek ku potrebie jeji mi. Pani vzata. Nejprve jeji mi. Pani raczila ode mne vziti: 45 über vosku po 1XA gr. vczini.....5 kop 7X> grosu vice jeji Mi. pani Toufarskou hone czervenou, za ni...............1 kopa 30 „ vice däno panu Jachimovi z dobry vlny 1 honie za............1- „ — vice däno Honzu Meriovi volova 20 liber k zaliväni voken k staveni altanu po 1H gr. vczini........... 30 „ 6 liber svestek po 1 gr.......... 6 „ vice vzal pan Hlosek 100 krouzkü mosaznych na rost jesträbüm za,......... 7 „ vice sem dal na stravu, kdez jsem poslal kone sveMio do Slavonic pro pani .... 6 „ Summa............9 kop 56 grosu 3 3^ denar Jan Zelenka z Proskovic Adam 2id. Unter der Unterschrift Adams schrieb der Schloßhauptmann v. Proskopovic das Wort Lotr (Lotterbur&che, Bösewicht) hinzu. Das war wohl ein mutwilliger Spaß, wie man sich ihn damals mit den Juden zu treiben gefiel. Wäre der jüdische Glasermeister wirklich ein Lotterbursche gewesen, so hatte ihn Adam von Neuhaus nicht zu seinem „Hofjuden" gemacht. 18) Manual radni 1604—1600, Fol. 5, im Arch. d. städt. Mus. 19) Tepty I, 2, S. 407. 20) Knihy pamStne' 1559—il6ßl2, Fol. 18*>, im Arch. d. städt. Mus. 21) H. kniha mestskä 1574—1616, Fol. 405, im Arch. d. städt. Mus. 22) Ibid. fol. 406. Abschrift im Schloßarchiv. Vgl. Beilage I. 22a) Diese Quittung lautet in deutscher Übersetzung: Im Jahre 95 am Samstag nach dem Sonntag Misericordiae empfing ich vom Adam Treppauer dem Neuhauser Schreiber für einen Zentner Siegellack, welches den Tuchmachern verkauft wird, und mir aus der Kanzlei für jedes Pfund je 2 böhmische Groschen bezahlt wird, macht aus 3 Schock 20 Groschen, zu dessen besserer 'Beglaubigung ich diese mit .meinem eigenen iSiegel versehene Quittung ausgefolgt habe. Actum in Neuhaus. Adam Jud Glas zu Neuhaus. 23) Manual radni 1604-^1614, S. 134. 24) Nach dem damaligen Rechte beeilten sich nämlich die Gläubiger, wenn der Schuldner insolvent wurde oder starb, ihre Rechtsansprüche auf das Vermögen des Schuldners anzumelden, was in das Buch der Rechtsansprüche (kniha pripovedi) eingetragen wurde. Nach Feststellung der Richtigkeit der gemachten Rechtsansprüche wurden die Gläubiger nach der Reihenfolge ihrer Anmeldung von den vorhandenen Aktiven befriedigt. iSo finden wir im städtischen Buche der Rechtsansprüche folgende Eintragungen in öechischer (Sprache: „Im Jahre 1607 am Montag nach St. Galli machte Herr Melichar Hoffmann seinen Rechtsanspruch geltend auf die Häute des Juden Markus und Lazar, welche im Hause des Bartholomäus von Broulimus des Schneiders lagen, wegen 213

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