Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 3 (1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- – (sequence 217)
- Language
- German
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*) Den vorliegenden Ausführungen liegen fast ausschließlich Akten und Urkunden zugrunde, die im Neuhauser Czerninschen Schloßarchiv sowie auch im Archiv des Neuhauser städtischen Museums aufbewahrt sind. *a) Bondy-Dvorsky I, 39, Nr. 39 (mit falscher Inhaltsangabe). Reg. II, 711. 2) „... alios loco eorum non tarnen de terris mis sed aliunde recipere iseu collAgere ad inhabitandum civitatem praedictum..iStein (Geschichte der Juden in Böhmen, Brünn 1904, S. 11 f.) übersetzt: „Sollte einer von den acht Juden sterben, so dürfen nicht Landesjuden, sondern solche aus der Fremde sie ersetzen", was dem eben zitierten lateinischen Wortlaute nicht entspricht. 3) Original im Archiv des städtischen Museums, IAa. Abgedruckt bei Teply. Dejiny mesta Jindrichova Hradce, dü I., .gast 1., iS. 221 f. 4) Die betreffende Stelle lautet wörtlich: „... wir wellen auch das von den Havsern do die Juden inne »siezen der Czins und auch die Stewr, geben würd recht als vor gegeben ist warden. Aw mit dem Rechten und Gnaden sein die Juden, di unt' uns siezen aller Ding unfür waren." Der Sinn des letzten Satzes ist nicht ganz klar. Offenbar ist damit gemeint, daß die Privilegien nur für die christlichen Bewohner der Stadt, nicht aber auch für die Juden Geltung haben sollen; der folgende Passus lautet; „Und das di oben -genanten Gnaden und Recht gancz und unezubrochen beleiben, den vorgenanten unsern' Purgeni, iren Erben, und allen iren Nachkumlingn'.. 5) Teply', 1. c S. 79. 6) Vgl. Beilage VI (der Fortsetzung dieser Schrift im Jahrbuche 1932). 7) Teply- I, 1, S. 155. *) Ibid. S. 90. 8a) Rechnung aus dem Jahre 1559 im 'Schloßarchiv VI R Hdc. Teply 1. c.7 dü I., Ciist 2., S. 138, 225, 407. 9) Teply I, 2, S. 316, wo der Jude Procop irrtümlich als Gläubiger des Remle genannt wird. 10) Ibid. S. 301. Der Rentschreiber bezeichnet diese jüdischen Glashändler als deutsche Jüdlein (nemeöti zidäci). 10a) Vgl. Beilage V. 1A) Teply I, 2, S. 248. 12) Bondy-Dvorsky', Zur Geschichte der Juden in Böhmen, Mähren und Schlesien, S. 530. *-a) Teply I, 2, ,S. 406. 13) Vgl. Beilage II. 13a) Rechnung im Schloßarchiv VI R Hdc: Za hostie v Hospodäch za &ida, kteryz Jeho m. pana hojil, tyz za fuhrmana, ktery ho vezl 3 kopy 41 gr. Ein Jude lieferte zu Weihnachten 1599 an das Schloß Medikamente (kofeni) zur Heilung erkrankten Viehes um den Betrag von 1 iSchock 6 Groschen Meiß. Rechnung im ßchloßarchiv IV E. 13b) Schloßarchiv VI R Hdc: Pereez z Hradce Jindr. s Israhelem Saxein svagrem jeho. Merkwürdig ist, daß bei beiden Namen das Epitheton „2id" fehlt, was sonst immer der Fall zu sein pflegt. Vgl. auch Teply- I, 1, S. 406, wo der Name Gerecz lautet. 14) Rechnung im SchloßaTchiv VI R Hdc. Teply I, 1, S. 406. 15) Rechnungen im Schloßarchiv VAJ: Letha 97 pfi casu Sv. Väclava izaplaceno mi Salamounu Zidu za koreni na pul leta od Sv. Jifi minuleho na zämek do kuehyne daneho, totiz: za 1 libru 3 verdunky pepfe......1 kopa 45 igrosü za % libry hrebickü..........1 „ 45 „ za 1 libru zäzvoru.......... 45 „ za 1 verdunek muskätoveho kvetu .... 1 „ 20 „ za 1 libru mandli.......... 15 „ za 1 libru feckeho vina........ 10 „ za 1 libru eukru........... 20 „ Summa za to kofeni 6 kop 25 grosü mis. Letha Päne 1598 v sobotu po pamätee iSvatych Tri Krälüv prodäno Lazarovi 2idovi z mesta Hradce je dvie ista dvanäczte ko2i skopovych po vosmi grosich, uü'mi ...............14 kop 56 grosü Aktum ut supra. Pisar Adam Zbalvanu 212