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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1931-01-01 · 3 (1931) · page 215

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
3 (1931)
Date
1931-01-01
Page
– (sequence 215)
Language
German
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dovolenou ma, pre&toupil milostive poruöiti rMili a co tak pro nas a tuto obec W. W. dü&tojna&t pfißine uciniti raäi pripovidäme se toho naäimi nehodnymi modlitbami a posluSnymi slufcbami kaMeho casu odsluhovati. 5 August Anno 1628. Beilage IV. Zu Seite 199. Hoch und wohl gebo Gn gf (— gnädiger Graf) Und hochgebiet Herr Herr! Euer hoch graf gn mit diese memoria! hiemit Untertenigst zu besuchen, haben wir arme Judten nit unterlaßen können, demnach wir alle zeit Zu foir aus Unsseren Hauß Nach Unseren fermögen mit hartte mibe nach der Wacht unter andere Bürger so an uns komen ist gehorsamblich versehen haben bis dato, Und alß igestriges Tag den 25. Juny sein wir Von den Ersamben rath in Neühauß für gefordert worden, Und beigeren durchaus ein .gebrauch Von Uns, welche seg tag zufohr nicht gewest ist, daß wir alle Wochen 2 mußCatierer halten sein, darauf 2 Schock alle Wochen auf einen zu bezallen kähm, welches uns durchaus kei möglichkeit zu tun ist Und dadurch gotterbarmens Von hauß und hof entlaufn misten, Weil da uns arme leit bey dißer gemeine gantz kei narung izu gelaßen wird alß wie änderst wo gebrauchlich ist auch mit großer Contribution Und andere Sachen also geplagt seyn, daß wir sich an dießen mit unseren arme weibr und kindern nit wißen Zu erhalten; daß gelangt hierauf an E, h. g. g. (— Euer hochgräfliche Gnaden) unsseren gne Herrn und grafen unser demitges geho bitten Und ahnlagen: gne über uns arme leit handt zu halten, damit die herren alhier Uns arme leit nit mehr auferlegen solen alß wir ertragen können Und bey den alten verbleiben laßen, welches gott der allmächtig E. h. g. g. in Zeitlich Und dorten Ebiglich Umb milte der gerechtikeit reichlich belanen (— belohnen) wird. Neühausiss den 26. Juni 1648. E. h. g. g. gehorsame Perl und Samuel Vertreter Judten in Neühauas. Entscheidung: Weil ietzunder die Noth erfordert, die Statt Thör ein wenig besser izu Verwahren, daher sey auch etwas mehres dazu Zuthuen sich nicht weigern sollen; daß aber ob Gott will ein .wenig ruehiger Und mit der Nachbarschaft in der Wachten auf die alte Weiß kommen wird, so sollen sey auch bey der Vorig Weiß Verbleiben. Actum Neuhauß, den 28 Juny 1648. Adam Paul ßlawata. •Beilage V. Zu Seite 203. Hoch iund Wohlgebohrener iReichsgraff. •Gnädigst und Ho chgebitt ender Erbherr demnach daß vor dießen zum offtern geschehen, daß frembde Juden alhier eingeschlichen sich hernach gar wohnhaft gemacht undt dardurch unß auch den alhiesigen H. (Schloß Haubtmann, Ja igar Euer Hochgräfl. Exeell. die größte Unruhe undt Unigelegenheit Verursacht haben, damit also kinftig dergleichen nichts Vorgehen möchte un weilen Von alters nicht mehr alß Vier Juden würtschafften hiere gewesen, haben wür Vor guet erkannt, Euere HochgräffL Excell. hiemit dehmüttigst Zuersoichen, unterthänig gehorsambst zu bitten, Selbte wollen Ihnen gnädigst belieben laß Unß ein (Inä- 210

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