Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 486)
- Language
- German
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471 Anfrage des k. k. böhmischen Landespräsidiums an den Direktor der philosophischen Studien in Prag. Nr. 859. K. k. Herr Direktor der philosophischen Studien. Von dem Vorstande des Prager Bücherrevisionsamtes wurde der angeschlossene, von der Stadthauptmannschaft begutachtete Vorschlag zur Besetzimg der in Erledigung gekommenen, mit einem Jahrgehalte von 400 fl verbundenen israelitischen Bücherrevisions- und Translatorstelle vorgelegt. Um mit Beruhigung und Überzeugung eine vollkommen entsprechende Wahl unter den zahlreichen Bewerbern treffen zu können, fordere Ich Eure Hochwürden als Studiendirektor und Zensor auf, Mir offen und gewissenhaft Ihre Ansichten über die Befähigung und Eigenschaften der vorzüglicheren Bewerber um diese wichtige Stelle zur Kenntnis zu bringen, und insbesondere mitzuteilen, ob Professor Mafan im Besitze der erforderlichen Sprachkenntnisse sei und sich für den mit der Translatur vereinten Dienstposten oder bloß für die Revisors- und Zensorstelle eignen würde. Prag am Ilten März 1845. Vom k. k. böhmischen Landespraesidium. Erzh. Stephan m. p. Zeidler, Abt des k. Stiftes Strahow als k% k. Direktor der philosophischen Studienabteilung und k.k. Zensor, äußert sich ad Nr. 859 bezüglich der Besetzung der erledigten Zensor- und Revisor-, dann der Translatorstelle in hebraicis. Nr. 1017. Hochlöbliches k. k. Landespräsidium! Mit hohem k. k. Präsidialdekrete vom 11. März 1. J., Z. 859, erhielt der gehorsamst Gefertigte den Auftrag, seine Ansichten über die Befähigung und Eigenschaften der vorzüglicheren Bewerber um die erledigte israelitische Bücherrevisions- und Translatorstelle, insbesondere aber sich darüber auszusprechen, ob Professor Mafan im Besitze der erforderlichen Sprachkenntnisse sei, und sich für den mit der Translatur vereinten Dienstposten, oder bloß für die Revisors- und Zensorstelle eignen würde. In Befolgung dieses hohen Auftrages erlaubt sich der Gefertigte, sich mit Nachstehendem zu äußern: Bei der Besetzung der erledigten israelitischen Zensor- und Eevisorstelle sind zwei Hauptrücksichten zu nehmen, damit die