Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 397)
- Language
- German
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382 und sich zu beschäftigen mit Tbora, Gebet und Buße. Am 26. d. M. soll ein Tag des Gastmahls und ein Tag der Freude sein, ein Festtag, um Gott zu danken, an dem auch die Mahlzeiten ein wenig vermehrt werden sollen und viel Lieder und Lobsprüche zu widmen dem, dem Dank gebührt, durch die Psalmen, die vom Dank handeln, das sind Psalm 18, 107 und die folgenden und auch 94. Die Hauptsache aber ist, auch die Armen zu erfreuen bei der Mahlzeit um den Satz zu erfüllen: „Freue Dich, Du und der Levite u. s. w. Und wer dem noch hinzufügt, dem wird vom Himmel Segen hinzugefügt werden. Gott, der uns am Leben erhalten hat durch zwei Tage, Er möge uns am 3. Tage aufrichten, daß wir vor ihm leben und in unseren Tagen errichten das Zelt Salems, das seine Augen stets suchen, damit wir sehen wie seine Leviten und Priester seinen Dienst verrichten und wir festhalten seine Lehre, die wahre Lehre, daß voll werde die Erde der Erkenntnis und Weisheit, wie es geschrieben ist durch seine Heiligen und Propheten. Amen! Dies habe ich beendet mit Gottes Hilfe zu Ende des Jahres 509 der kleinen Zählung, hier in Magenza (Mainz), wo ich Leben und Gnade gefunden. Ich Bezalel der Kleine, der Sohn des Gaon muhrr Mosche, sein Licht leuchte, Sohn des berühmten Rabbiners muhrr Jakob Halevi, das Andenken des Gerechten zum Segen, Nachkomme frommer und heiliger Männer, an deren Spitze der göttliche Gaon Mhrl miprag (der hohe Rabbi Lob), das Andenken des Gerechten zum Segen, steht.80)