Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 306)
- Language
- German
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291 Pseudoamsterdam erschienen, priesen sich mit großen Buchstaben als Amterdam an und nannten den Druckort mit kleinen Buchstaben, so z. B. Tikkun lel Schebuot, Frankfurt a. M. 1713, s. Lieben, Soncino Blätter 3, 1, 1929 S. 56; Selichotausgabe Frankfurt a/O. 1754; Dihernfurther Pentateuchausgabe 1793; unter den Fürther Drucken eine große Anzahl von Pseudoamsterdam, s. Löwensein, Jahrb. d. j. liter. Gesellsch. X S. 77 u. z. a. St. 16) Er fertigt: „Jehuda Lob Kahane wesafra". Über den Namen Löb, Eufname, der aus Jehuda, mit Bezug auf Gen. 488 „ein junger Löwe ist Jehuda", entstanden, vergl. Flesch j. F. F. IL 1 S. 110. 17) Die Abbildungen 1—8 stammen aus d. Werkst, für techn. Photogr. Dr. Bruno Wolf, Brünn. 18) s. Flesch, Jahrb. d. j. liter. Gesellsch. XVII, S. 80 n 1; ders. Judengem. S. 190. Die Familie trug später den Familiennamen Singer. lö) s. o. n 14. 20) Im Hebr. heißt Titelblatt Schaar ~. Eingang, Tor. 21) Proverbia, hebr. auch Sefer hachochma genannt, gehört der Weisheitsliteratur im Kanon an, s. Kautzsch, die heilige Schrift d. alt Test. II S. 249. 22) Moravia III, 1840, Nr. 57. 23) Der Titel ist Gen. 32 23 entnommen Furt des Jabbok. Das Buch enthält Vorschriften und Gebräuche, die bei Kranken und Verstorbenen bis zum Begräbnisse und während der Trauertage zu beobachten, dessen Verfasser Aron Berachja b. Mose b. Nachamija aus Modena, s. Benjacob Ozar ha-Sepharim S. 347, Nr. 1659. 24) Wörtlich „Gnade üben", Verein für Liebesdienste. Dienste, die man Toten erweiset, nennt man, weil sie ja nicht vergelten können „wahrhafte Gnade üben", Gen. rabb. 96, 5. 2Ö) Über den Rufnamen Leml, Läml, der aus Ascher, mit Bezug auf Gen. 4#2o „von Ascher kommt fette Speise", entstanden (das Lamm in Palästina der Inbegriff des Fetten, Feisten), s. Flesch 1. c .S. 111. 26) Später Familienname Schlesinger. Wohl Nachkomme des mähr. Landesrabbiners Abraham Aberl, b. Perez, b. Mordechai Jafe, (Judengem. S. 45 und 50). 27) Das Chronost. „vernichten wird er den Tod" ist Jes. 25 entnommen. 28) s. Judengem. S. 517. 2Ö) hebr. Schochet demata. 30) Über Juda Ar je Löb früher Rabbiner in Meseritsch, von 1720—1740 Rabb. in Boskowitz, 1755 als Prediger in Nikolsburg gest., s. Flesch Judengem. S. 126; das. Wachstein, S. 228. Über seinen Vater Menachem Mendl vergl. Flesch, Jahr. d. j. liter. Ges. XVIII S. 36. 31) „Sei fest in der Lehre", Euphemie für Lebende. 32) Der Name des Vaters und Großvaters abbreviert. 33) s. o. n. 20.