Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 305)
- Language
- German
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290 Pergamenter, zu Ehren der neuerbauten Synagoge der Landeshauptstadt Brünn im Jahre 1825 geschrieben". Die Gemeinde Brünn scheint die Synagogenagende nicht übernommen zu haben und diese gelangt in Besitz der Gemeinde Eiwanowitz.37) Anmerkungen. *) Hebräisch „Sofer S t m", die Abbreviatur: S Sefarini — Torarollen, t Tefillin Gebetriemen, m Megillot Esterrollen, aber auch Mesusot Türpfosten, Eingangspfosten. Die Bibelverse Deutr. 6 4—10 und 11 13—21 werden auf einen Pergamentstreifen geschrieben, in eine Umhüllung (Kapsel) gesteckt und an den Eingang jeder Behausung angeheftet. 2) Ex. 204. 3) S. Kaufmann, Die letzte Vertreibung der Juden aus Wien etc., S. 181; Flesch, Farn. Flesch, S. 21; ders. Jahrb. d. 3. liter. Ges. XVIII, S. 36. 4) Nach dem Laubhüttenfeste. 5) Nach dem Pesachfeste. 6) Iisroel Israel, Verkf. Isserl, Iserl; vergl. Flesch, jüd. liter. Gesellsch. XVII, S. 88. 7) Die Tage der Woche werden nach dem Wochenabschnitte gezählt, der an dem den Werktagen folgenden Sabbat verlesen wird, s. Flesch, Jahrb. d. Gesellsch. I S 419, n 46. s) Bei der kleinen Zeitrechnung werden die Jahrtausende der jüdischen Weltära weggelassen, Flesch, 1. c. S. 418, n 39. 9) Über David Sohn Israel Isserl aus Wien, Rabb. in Ung.- Brod, Eisenstadt, Göding und im hohen Alter von über 90 Jahren als Rabbiner und Lehrhausvorsteher gestorben, vergl. Flesch, Judengem. S. 528. dort auch die Literatur; Wachstein, Judengem. 217. 10) heb. sichraunau liwrochoh, oder secher Zadik liwrochoh, Euphemie für Verstorbene, Prov. 107; s. Jahrb. d. Gesellsch. I S. 418, n 26. 1X) Über seinen Sohn Mordechai Keckendorf vergl. Löwenstein, Jnd. Approb. Nr. 2918. 12) Deputierter, um die Landes-, resp. Kreisältesten zu wählen, s. Wolf, die alten Statuten der jüd. Gemeinden in Mähren. S. 6. 24 ff. 13) Über den Namen Hirsch vergl. Jahrb. d. Gesellseh. I S. 416, n 4. Zebi Hirsch, der Sohn des mähr. Landesrabbiners Samuel Schmelka Horwitz, Schwiegersohn seines Oheims Pinchas H., s. Flesch, Judengem. S. 529. 14) Es werden vom 2. Tage des Pesachfestes bis zum Wochenfeste 7 Wochen gezählt. 15) Die Amsterdamer Typen (besonders Petitdr.) galten als sehr schön und zahlreiche Drucke anderer Druckereien sind als