Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Journal
- Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
- Volume
- 2 (1930)
- Date
- 1930-01-01
- Page
- – (sequence 87)
- Language
- German
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84 kanovnika Olomückeho, u kterehoz jsem byl polozil penize, klenoty i list, aby toho zädnemu nevydal, leeby mi psali vsichni zide z Opavy, 2e jsü Orlika zida zdraveho videli a ze knez Arnost knize Opavske jej z dobre vuole propustil z vezeni; pakliby se toho nestalo, aby mi zase vrätil nie penize, klenoty i list a toho mi se nestalo, coz jest se mnü smluvil. Zna-li etc. chci na panskem nälezu dosti miti. Por. Orlika, zida. Poklid. Knihy pühonne a nälezove III. p. 611, c. 1025. Die Stadt Troppau gehörte i. J. 1447 drei Herren, Wenzel, Wilhelm und Ernst. Auch das Chron. Oppav zum J. 1448 hebt diese Tatsache hervor. Ernst, wohl der letzte Pfemyslide der Troppauer Linie, auch sonst durch seinen Leichtsinn und seine Skrupellosikeit bekannt, hatte offenbar als Herr des Judenviertels Erpressungen an Orlik versucht. Die Vermittlung des Kanonikus Christophor war um so aussichtsvoller, als ein Neffe des Fürsten Ernst namens Pfemek Mitglied des bischöfl. Kapitels war. Kapras J. Staatsrechtliche Verhältnisse des Troppauer Landes im Mittelalter Ztschr. f. Gesch. u. Kulturg. Österr.- Schles. 12. Jhg. 1917 läßt den Fall unberücksichtigt. 41) C. D. M. XIII S. 141/42 Nr. 131. 42) Vrbka A. Gedenkbuch der Stadt Znaim 1226—1926 S. 68. Altmann W. Die Urkunden Kaiser Sigmunds 1410—1437 Nr. 4529. 43) Der alte Annalist sagt S. 163: Damals war große Zufriedenheit im Lande; denn aus allen benachbarten Ländern kamen Kaufleute und brachten allerhand Waren, als sich Böhmen beruhigt hatte. Da war alles wohlfeil, ein Strich Getreide kostete 2y2 Groschen ... 60 Kühe kamen auf 100 Groschen zu stehen . . . ein Stein Wolle auf 15 Groschen . . . Palacky Fr. Geschichte v. Böhmen 4. Bd. 1. Abt. S. 347. 44) Vrbka a. a. O. S. 69/70. Brünner Wochenbl. z. Beförderung der Vaterlandskunde 1825 S. 118. «) C. D. M. XI S. 392 Nr. 447 a. d. J. 1387. Ich Mertein Luftenzagil und Clara mein elichhausfrau bekennen für uns und unsere erben und nachkumlingen, das wir recht und redlich schuldig seyn dem bescheiden weisen Judenmeister Veybuzz, lerer in der juden schul zu Brunne, seiner hausfrauen und iren erben und nachkumling sechzehen großer prager Pfennige und münze jeriges und ewiges zinses, die wir geben sullen und bezalen für sie und an irer stat in der stat losunge, als oft die geht und man die einnimpt, von yeglicher ganzen losunge I. firdung und von der halben losung VIII gros und was losung man nimpt, so sal er bezalen nach der raytunge an aller widerred und saumpnuzze. Die Angaben werden durch das Losungsregister bestätigt. 46) Vgl. Ähnliche Fälle im Judenbuch der Scheffstr. nr. 141. 164. 239. 242. Ferner nr. 191. 270. 47) Archiv m&sta Brna rukopisy c 19 p. 17. A. 1388. Item braseatorium Judeorum. p. 58 braseatorium . . communitas Judeorum. Molendinum... Judeorum civitas. p. 109. Der Ankauf erfolgte wahrscheinlich 1379 C. D. M. XI S. 155 Nr. 170 Pro C C C marcis grossorum, pro quibus iudei emerunt molendinum olim Pohirlicerii.