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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1930-01-01 · 2 (1930) · page 86

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
2 (1930)
Date
1930-01-01
Page
– (sequence 86)
Language
German
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83 33) Vgl. Dr. Franz Bloch Die Entwicklung des kgl. Heinifallrechtes im böhm.-mähr. Landrecht. Prag 1909 Prager Studien a. d. G. d. Rechtsw. Heft 14. Für Mähren hatte das am 19. Februar 1437 bezeugte Weistum Archiv Cesky X p. 254/55 31. 11 erst am 23, August 1459 durch die erfolgte Bestätigung seitens König Georgs Rechtskraft erhalten. Dieser Umstand erklärt vielleicht auch das Entstehen des vorliegenden Streitfalles: Der Grundherr vergibt eine niedere Leihe auf Lebenszeit, unter Vorbehalt des Einziehungsrechtes nach dem Tode des Nutzungsberechtigten. Vgl. Rietschel S. Mitteil. d. Inst. f. österr. Geschichtsf. 27. Bd. S, 385ff. Auch an die Bestimmung 112 der Maiestas Carolina quam (sc. hereditatem) demum ad cameram nostram non est dubium arbitrio regio de iure regni et consuetudine approbata debere devolvi wäre zu erinnern. Lippert Jul. Sozialgeschichte Böhmens Wien 1896 S. 223 will überhaupt aus den Punkten der Mai. Carol. 69. 70. 97 den Schluß ziehen, daß jeder jüdische Grundbesitz Kam. mergut war und in das Obereigentum des Landesfürsten fiel. 34) Den Vorwurf spekulativer Grundkäufe müssen die Juden mit den christlichen Stadtbürgern teilen. Vgl. Scheinpflug B. Materialien zu e. G. v. Plaß u. s. Umgebung Mitt. d. V. f. G. d. D. i. B. Jhg. 1874 S. 109. Jhg. 1875 S. 55. 35) Reutter Kulturhistorische Beiträge zur Geschichte von Pohrlitz Ztschr. d. d. V. f. d. G. M. u. Sch. 19. Jhg. S. 182f nennt den Juden Jakob Perenz als Freihofbesitzer i. J. 1623. Nach dem Tode P. scheint der Besitz in die Hände der Judengemeinde gelangt zu sein. Der Freibrief für den Hof war verloren gegangen und die Judengemeinde verpflichtete sich, einen neuen zu beschaffen. 36) Franz Kovats Preßburger Grundbuchführung und Liegenfichaftsrecht Ztschr. d. Savigny-Stiftung f. Rechtsg. 40. Bd. German. Abt. S. 27. 37) Monumenta Hungariae Judaica I Budapest 1903 Nro 146. 148. 151. 160. 38) Archiv cesky III 449. 3Ö) Olmützer Vormerkbuch fol. 187 Anno L IUI: Abraham Hawranko, Abner, Salomon, Israhel et Marl judei fideiusserunt manu coniuncta et indivisa pro Benesso judeo ad manus domini regis Ladislai et consiliariorm suorum et domini Benesii de Bozkowicz succamerarii sub vadio mille marcarum propterea auod maledixit dominam reginam vituperando eam cum malis et pessimis verbis. Kux a. a. O. S. 412. Benesch von Boskowitz hat auch sonst die Gelegenheit benützt, um sich herrenloses Judengut anzueignen. Libri cit. IV p. 163 Nr. 826 berichtet von dem Rechtsstreit des kgL Ladislavschen Dieners Vanek, der für seine treuen Dienste das Haus des Brünner Juden Isak zugesprochen erhalten hatte. Der Diener rief vergeblich die Vermittlung des Königs Georg an. Erst das Gericht zwang 1464 den Unterkämmerer Benesch zu einem Vergleich. 40) BeneS, 2id z Olomüce, poh. Jana z Dobre Vody z puol tretiho sta zl. uherskych dob, ze mi slibil za kneze Kristofora,

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