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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 442

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 442 (sequence 445)
Language
German
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442 erklärt, es ist wie der ß^fi macht Jtf^'mN 1TTU KT das ist ein deichen auf die Bücher, daß ich habe ziehen müssen von Prag nach Wien, um sie zu verbrennen. Ich weiß wohl, daß die *!p^ war nur auf damalige Zeit, aber meine Bücher können auch damit gemeint sein, wie der p*©£ sagt: *FfflS& «ft DW DTiSk W JTIK» daß ich wegen der Bücher Nachmittag 17. Tamus ins Gefängnis gekommen bin, und Nachmittag 27. Ab wieder herausgekommen. .»•emo jwnw ne*m -u-t ^iw» om dt d ibdo cj Deswegen, weil es mir so ergangen ist, so befehle ich euch und auch mir und meinen Kindern und Kindeskindern, sowohl Söhnen als Töchtern, auch Eidamen und Schwiegertöchtern, bis auf ewige Zeiten, am 5. Tamus einen Fasttag zu halten bis Abend nach dem Abendgebete; (das ist der Tag, an welchem ich nach Wien zur Kommission reiste): weil aber der Tag zu lang ist, so wollte ich sie nicht mit einem ganzen Tag beschweren, sondern nur einen halben Tag, und wenn der Tag auf Samstag fällt, sollen sie am Sonntage nachher fasten. Ich wollte auch einen Freudentag am Tage meiner Befreiung aus dem Gefängnisse veranstalten; allein aber weil ich noch in Verlegenheit war, man hatte mir alles Vermögen abgenommen, und ich für die Zukunft besorgt war, was ich unternehmen soll, wäre es keine vollkommene Freude gewesen: daher verschob ich dieses Freudenfest bis auf den Tag. da mich Gott wieder in mein Amt einsetzen wird. Am 1. Schewat hat mich R. Abraham der Sohn von R. Jakob Bas- Ächewa besucht, mir auch ein Geschenk gemacht mit 100 fl., und gesagt, daß der Kaiser mir Erlaubnis erteilt, in anderen Städten seines Königreiches, überall wo Juden sind, die Rabbinerstelle bekleiden fAi dürfen. Wegen der Geldstrafe mußte ich alles verkaufen, was ich an beweglichen und unbeweglichen Gütern hatte. Von Wien aus wurde an den hiesigen ftß^gj lD*p geschrieben, das Geld von mir einzutreiben, er erkundigte sich nach mir, was mein Tun ist, wo ich die Zahlung hernehme, so hat ihm ein Jude alles gesagt, er kam zu mir, ich klagte ihm alles mit tränenden Augen, er fühlte Mitleiden, versprach alles Mögliche für mich zu tun, und hielt auch Wort. Zum letzten Termin haben mir die Prager Vorsteher mit 250 fl. geholfen, und haben mir angetragen, ihnen H^tP JltP^ß *n ^er Meiselschule eine Predigt zu halten.

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