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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 423

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 423 (sequence 426)
Language
German
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IRI
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423 Förderung und Verbreitung der Wissenschaft des Judentums Afike Jehuda in Prag (Prag 1909, S. 5—33). Er stellt die bisher ausführlichste literarische Würdigung Lipmann Hellers auf Grund seiner Werke dar und versucht, aus diesen ein Bild seines Lebens und Wirkens in der Prager jüdischen Gemeinde zu zeichnen. Fußen die wissenschaftlichen und belletristischen Abhandlungen über Lipmann Heller zumeist schon auf Hellers Selbstdarstellung seiner Lebensgeschicke und Leidensgeschichte in der Megillat Eba, so war diese „Leidensrolle" selbst, wie sie David Kaufmann nennt, frühzeitig schon in vielen handschriftlichen Fassungen verbreitet worden. Eine Anzahl von diesen dürfte sich bis auf die Gegenwart erhalten haben und zum Teile noch in Privatbesitz befinden.1) Moritz Steinschneider hat zuerst in seinem Catalogus librorum hebraeorum in Bibliotheca Bodleiana (Berlin 1852—1860, S. 1409 f.) zwei gedruckte Ausgaben der Megillat Eba (Breslau 1837 und Wien 1851) nebst Literaturnotizen erwähnt. Diese eigenen Angaben, sowie die von J. A. B e n j a k o b2) (in Osar has-sefarim; Wilna 1880, S. 292, Nr. 432 und 433) sind dann in Steinschneiders Werke: „Die Geschichtsliteratur der Juden in Druckwerken und Handschriften: I. Bibliographie der hebräischen Schriften" (Frankfurt am Main 1905, S. 118 f., § 163) richtiggestellt und vervollständigt worden. Die gedruckten Ausgaben, unter denen auch jüdisch-deutsche und deutsche Bearbeitungen und Obersetzungen der Megillat Eba erwähnt sind, werden von Steinschneider zum größten Teile angeführt, jedoch ohne wortgetreue Wiedergabe des Titels nur mit den Namen der Herausgeber und Übersetzer, nach Druckorten und Jahren bezeichnet. Danach scheint die in der Wilnaer Ausgabe von 1880 auf S. 61 und im Abdruck Munkäcz 1897 auf S. 20 b erwähnte Ausgabe Breslau 1818 (5578) nicht zu existieren. Auch eine angeblich noch ältere Ausgabe (Sklow um 1790) hat Steinschneider nicht gesehen. Der älteste Druck dürfte somit die Ausgabe mit Anmerkungen von Moses Körner (Moses ben Elieser Phöbus aus Zlotowa) und mit deutscher Übersetzung von J o s u a Höschel Miro sein, die 1836/1837 in Breslau erschienen ist. Ich gebe weiter unten ihren hebräischen, in der Ausgabe selbst nicht ins Deutsche übertragenen Titel wortgetreu wieder und füge eine deutsche Übersetzung bei. Vorher hatte M. Jost den wesentlichen Inhalt der Megillat Eba nach einem hebräischen Manuskript in der Zeitschrift „Sulamith" (VII. Jahrgang, Heft 9, Dessau 1828, S. 141 ff.) deutsch wiedergegeben. Und nahezu gleichzeitig ist im Herbst 1837 in Lemberg eine hebräische Ausgabe erschienen. Daß im Jahre 1849 eine deutsche Übersetzung der Megillat Eba von Seligmann Kisch in Prag bei M. J. Landau veröffentlicht

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