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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 149

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 149 (sequence 153)
Language
German
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149 4. Kapitel. Die Beendigung der Ghettoerneuerung nach dem Brande d. J. 1689. Der Torbau in der Judenstadt und der Kampf der Juden um die Synagogen; Erneuerung des Reduktionsprogramms (1699—1703). Die Verschleppung der völligen Wiederherstellung des Ghettos und das Anwachsen der jüdischen Population. — Der Bau hölzerner Tore in den Judengassen und der Widerstand des Altstädter Magistrats. — Der Kampf zwischen den Statthaltern und dem Altstädter Magistrat. — Errichtung einer Kommission zwecks Ausarbeitung eines Vorschlags auf Abteilung der Judenstadt von den Christenhäusern (Reskript vom 15. Feber 1700). — Das Memorandum der Altstädter. — Die Erneuerung des Ghettoreduktionsprogramms. — Das Ringen der Juden um die Alte Synagoge. — Vom Brand verschonte Synagogen und wiederhergestellte Synagogen. — 'Die Popper-Synagoge. — Jüdische Winkelschulen. — Vorschlag der Judenkommission auf Reduktion der Bewohnerzahl und der Ausdehnung der Judenstadt und auf deren Abschließung durch Tore. — Das Auftreten der Hofkammer zum Schutze des Prager Ghettos. — Die Bewilligung zum Torbau in der Judenstadt. — Neuerlicher Aufschub in der Lösung der Frage des Ghettoumfanges (Reskript vom 18. Juni 1703). Darüber, wie sich im einzelnen die Erneuerung des Prager Ghettos nach dem katastrophalen Brande v. J. 1689 vollzog, fehlen hinreichende Nachrichten. Soviel steht jedoch fest: die dauernden Bemühungen der Prager Judengemeinde, durchgreifende Veränderungen in den Baubedingungen und der Anlage des neuen Ghettos zu vereiteln — ein Plan, der mit der Voraussetzung einer ziemlichen Verringerung der Ausdehnung des Ghettos kombiniert war —waren nicht lediglich vom Bestreben diktiert, vornehmlich zum Schutze des neuen, nachweißenbergischen Besitzstandes jegliche Änderung der bisherigen Verhältnisse unmöglich zu machen, sondern dieser Widerstand war auch von wirt-

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