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Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik · 1929-01-01 · 1 (1929) · p. Seite 93

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Journal
Jahrbuch der Gesellschaft für Geschichte der Juden in der Čechoslovakischen Republik
Volume
1 (1929)
Date
1929-01-01
Page
Seite 93 (sequence 97)
Language
German
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93 dürfen; 3. daß sie zu ihren Diensten keine christlichen Personen verwenden dürfen. 62) Kardinal Harrach an die Statthalter dd. 14. Juli 1664 in J 4/14 st.; Konzept der statthalterischen Zuschrift an den Erzbischof dd. 24. Mai 1664 in J 7/63 n. 63) Das erzbischöfliche Konsistorium an die Statthalter dd. 22. Feber 1679 in J 4/14 st. e*) Dekret der Stattfialter an den Prag-Altstädter Rat dd. 9. April 1671 in J 7/63 n., wo auch noch weitere Belege erliegen. °5) Vgl. das Dekret der Statthalter in alle Kreise vom 9. April 1671 in J 7/63 n., wo auch noch weitere Belege erliegen. •«) Dekret der Statthalter vom 23. Juli 1669 in J 4/14 st. 67) Bei dieser Affäre wurden viele namentlich von einem gewissen getauften Rabbiner verraten (vgl. den Bericht der Judenkommission dd. präs. 17. Jänner 1670). 68) Die Akten über diese Affäre erliegen in J 4/16 st.; vgl. auch J. V o 1 f, Z dejin prazskych zidovskych tiskären v 17. stol. (— Zur Geschichte der Prager jüdischen Druckereien im 17. Jahrh.) im Vestnik kral. ces. Spolecnosti nauk, Jg. 1925, Nr. III, S. 6 f., J. Volf schöpft seine Daten aus den Akten des Archivs des Min. d. Innern in Prag, P> 56/10. Über die Einzelheiten dieser ganzen Affäre, die uns hier lediglich von einer Seite interessiert, werde ich in Bälde Gelegenheit haben anderswo zu handeln. 6Ö) „Non est tarnen ipsum thalmud rabbinicum, sed compenduim quoddam figmentorum ac traditionum rabbinicarum accomodatum captui ^ulgi iudaici, omissis arcanioribus quaestionibus, quarum scientiam rabbini sibi solis servant et quas inter sunt execrandae illae blasphemiae, propter quas specialiter ab ecclesia thalmud prohibetur." 70) Dekret der Statthalter vom 23. September 1672, abgedr. b. J. Volf 1. c S. 8—9. 71) Betreff der Widereröffnung der Löblschen Druckerei siehe die Akten in J 4/16 st. Israel Löbl und Dörl Herschlin ersuchten um Öffnung der versiegelten Druckerei im November (dd. präs. 28. XL) 1673, und ihrem Ansuchen wurde nach vorhergehender günstiger Äußerung des erzbischöflichen Konsistoriums vom 8. Mai 1674 von den Statthaltern am 4. September 1674 entsprochen. Andere Daten bei J. Volf 1. c. 27/8, doch kann hier darauf nicht näher eingegangen werden. 71a) So erwähnen noch i. J. 1700 die Altstädter, daß „der Stadtrichter auch seine executiones des mehrern in der nacht und öfters mit nicht weniger gefahr seines lebens — da aus denen fenstern töpf und steiner auf ihne geworfen werden — bisher verrichtet.44 72) Hofdekret vom 8. Juni in J 7/23 n. Schon 1637 ließ sich der Jude Engelsberger, durch Verbrechen kompromittiert, taufen; vgl. K. Spiegel 1. c. 125—6. 73) Hofdekret vom 15. Mai 1675 in J 7/23 n. 74) Beschwerde der Prager Judenältesten dd. präs. 8. Feber 1666 in J 7/63 n. 75) Neues Liedchen von der langersehnten und nun in der Tat durchgeführten Ausweisung des gottlosen und ungläubigen Judenvolkes aus der hochberühmten kaiserlichen und königlichen Residenzstadt Wien, die im verwichenen 1670. Jahre erfolgt ist. — Ein gedrucktes Exemplar (8 Seiten

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