Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1902
- Issue
- 2 (1902) Heft X
- Date
- 1902-01-01
- Page
- Seite 138 (sequence 59)
- Language
- German
- Belongs to
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138 die Figur des Hexagramms an, wofür einige das Pythagor. [vgl. Henne am Rhyu, Die Freimaurerei 9,29] Pentagramm, andere einen blossen Ring setzen.‘‘ Das Siegel Salomos in der Botanik: Sylvius’ Glossen zu Mesue, Grabadin s. v. Secacul. vgl. Collectio Salernitana ed. Renzi II 314 (Sigillum Stae Mariae est et Sigillum Salomonis“) u. 314. Auch der Bärlapp (Lycopodium) wurde Drudenfuss genannt. ״Flügel spricht im Vorwort zu El-Thealebi’s ״Der vertraute Gefährte“ etc. Wien 1829 S. XXVII von einer Beschreibung des Siegels Salalomos in der Bodl. HS 294, b, aber in Aris Catalog steht: Alexander [s. über ihn: Kraus s. v.], nicht Sal. Es ist wohl nur eine Siegelschrift gemeint, wie sie in Honein’s Apophthegmen von griech. Weisen mitgeteilt werden.“ Über das Siegel Salomos s. ferner: Dietrich Abraxas 142, Rev. d. Stüdes grecques V 1892 p. 73, Monatsschr. 1880 S. 122, Mitteil. II 80, Schindler, D. Abergl. d. *MA. 126, P. Cassel, Aus Literatur 248. Ein ,,Schlüssel Davids“ [über ״Schlüssel“ s. Steinschn. Cat. Hamb. 150, Mitteil. V 31. 53] 4 0 s. 1. 1523 findet sich Cat. libr. impr. in Bibi. Bodl. ed. Bandinel t. I p. 675. Der Bund Sal.’s: Löw, Requis. I 57. Das Testament Sal.’s: Jew. Q. Rev. 1898 XI N. 41 p. 16. Ueber den Drudenfuss Grimm Myth. XCI1I, C. Wtb. II 1455, Götz 131, L. Löw, Graph. Requisiten. Aus דרוך soll mit Weglassung der ךוך; ך entstanden sein (s. ״Deborah“ 1884 N. 33 u. 40). Das Hexagr. auch auf Kinderwiegen 8. ״Das Kind in der deutschen Vergangenheit“ in der Diederichs’schen Samml. von Monograph. Ueber die 2 in einander geschobenen Diagramme: Sprengel, Gesch. d Medizin II 287. 297. Zu dem Ergebnis von 70 Punkten Jahrb. 1901 S. 130 s. Saige, Les Juifs du Languedoc 54: Der Judeneid bei den 70 Namen Gottes. Ueber das Pentagramm auf der Fahne der Ofener Juden 1476 mit dem Judenhut, wie in der Prager Altneuschul (s. Jahrb. 1901), s. Schwandtner: Scriptor. rerum hungaric. II 148. Das Hexagr. fand sich auch 1749 bei dem Fürstbischof Anselm Franz von Würzburg (Lammert, Volksmedizin). Ein Amulet Samml. Wolf ״Pendacullum sacra seu cinculum Rex Salomonis“ (sic!) zeigt neben christl. Symbolen und den Namen: Anazachia,.Omeliel, Anachiel, Apouchia sehr oft das Hexagr. Zu Jahrb. 1901 S. 127 ״Metatron“ vgl Ex. 23,21, zu dem Gebrauch des Dreiecks als Zeichen für das Wasser: ״Die Lehre von den Eiementen bei den Alten, Berl. 1842“ (in Rahmers Familienbl. 1891 S. 86). Die Schrift ״Angelo-Gabriello Anguiseista, Deila hebracia medaglia dette Maghen David et Abraham Dichiaratione“, wahrsch. ein Auszug aus einem Vatikan. Ms des Raffaello Aquilino 1553, und ein Auszug wiederum aus dieser Schrift ״Magen David et Abraham breve discorso kamen auf den Index (s. Reusch H., Der Index der verbotenen Bücher, Bonn 1885). Nachdem die Arbeit im Jahi’b. 1901 erschienen war, kam mir ein Aufsatz von B. Vajda im Oktoberheft des ״Magyar Zsido Szemle“ 1900 zu Gesicht, welchen Herr Prof. Blau durch einen seiner Hörer, Herrn H. Urbach, für uns übersetzen zu lassen die Güte hatte. Der Verfasser benützt einen Brief des Occultisten Dr. Emausse in Papus, nach welchem die Figur des Hexagramms sich bereits bei den Peruanern, in Aegypten, China und Indien findet. ״On peut les faire remonter sans crainte ä la I־ere fraction du Zodiaque, dont les triangles representent les deux premieres grandes oppositions: I-re Triangle de Feu A Ishna-Ra, Ish־o, I-Pho, Triangle de J6sus ou de Verbe. — Il-me Triangle V Mavah, Mayah, Brama, Triangle du Ciel et des grands Eaux ceiestes. Le