Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1902
- Issue
- 2 (1902) Heft X
- Date
- 1902-01-01
- Page
- Seite 101 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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101 s i awegigängn a Schtikl Zajt, if bam Nar gischtorbm di Wajb. Obm di Chewre kedische48) giwolt obm toufnt Rubi zizinemin ba 1m di Wajb. Ejr ot nit giwolt gibm, ot er ginemin di tojte Frou in ot fi arängilejkt in a Wugn arän, in if awegifürn mit ir kin Warsche, in ot fi gäuz schejn ungitüen49), in ot fi awegifezt in Wugn, ot awegilejkt gänz scbejne Epl in ot di Für awegischtelt in mitn Mark. Alejn ot er fach awegischtelt un a Sajt50) in ot gikikt: ’s i derechgifürn a pojlischer Graf in ot gifejn wi fejer schejne Epl lign, ot er zigeschikt fajn Mentschn, er fol kojfn ba ir Epl. Ejr ot fi gifrejkt ajniki Mul, wi tajer fi varkojft di Epl, in fi ot 1m nit gienfert. If er in Käs51) giworn, in ot ir gigibn a Patsch, n der Nar zigilofn in ot gimaeht a Gwalt52), men ot im giarget lajn Wajb! Der Graf if arugigängn vin Wugn in ot gifejn wirklach, af fajn Mentsch ot giarget fajn Wajb, ot er gifrejkt dem Nar, wüs er wil, kedej er fol nit machn kejn Gwaldn52), ot er gitrebewet53) finef toufent Rubi, ot er im gigibm finef toufend Rubi. Der Graf if fach awegifuru, in er ot ginemen di Wajb in ot bazult etliche Rubi di Chewre kedische, in men ot fi in Warsche baältn54). Er i gikimen zi furn aejm in ot giwifn di Brider, af men ot im gigibm finef toufent Rubi far fajn Wajb, fenen fej gigängn in obn giarget fejere Wajber in Kinder in obn awegifirt in Warsche varkojfn. Sej fenen gikimen kin Warsche, frejkt men fej, wus fej firn dortn in fejere Fürn, obm fej gienfert, fej firn Mejsim55) zi varkojfn. Ot men gimaeht a grojs Gilechter in obm ungiojbm zi schrajin, af Mejsim firt men afn hejlikn Ort56). Sej obm fach beser nit gekent elfn, obm ginemen di Tojte in awegifirt af’n ejlikn19) Ort in men ot fej bagrubm. Sej obm fejer giwejnt in fenen gifurn aejm in fej obm gischworn zi nemin a Rache vin dem narischn Brider. In afoj if dus giwejn: fej fenen gikimin zi furn, fej obm gifukt fej wiln im machn far a Prinz, in obm im aränginart in a Sak arän in obm varbindn dem Sak in obm im giwolt aränwärfn in Wäser arän. Sej fenen ober gigängn fichn an Ort wi im aränziwärfn, \s fol kejn er fej nit sejn. Derwäle ot er gischrign 57) in Sak, af er wil nit fajn kejn Prinz, af me fol im arüslofn vin’m Sak. If derechgifürn a pojlischer racher Män in ot giejrt, af er schrajt, af er wil nit fajn kejn Prinz, if er arugigängn vin fajn Karete58) in frejkt im wüs er schrajt, fugt er: Men wil mich machn far a Prinz, ober ich wil nit fajn far a Prinz. Sukt er: Lof mich arän in Sak, wel ich fajn a Prinz. Ot ePm ugebindn in fukt: Ich schenk dir awek majn Karete mit majne Fejrd in ich,l15) wejrn Prinz. Iz er arängikrochn in Sak arän in der Nar ot im zigibindn in der Nar if awegifürn. Di Brider fenen gikimen in obm ginemen dem Sak in obm arängiworfn in Wäser arän. Der Nar if nuchgifurn in Faeton, in ot gifejn wi di Brider obm arän-