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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1902-01-01 · 2 (1902) Heft X · p. Seite 100

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1902
Issue
2 (1902) Heft X
Date
1902-01-01
Page
Seite 100 (sequence 21)
Language
German
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100 — Er ken je34) du nechtign, in ’s if giblibm wi der Balebus ot gifukt. Di Balebuste ot im giejsn19) awekfezn fach bam Tisch mit im, in zej obm a bisl zwischn f1ch giret35). Derwale ot der Nar arifgelejkt diHänt of dem Felichl36), ot dus gigebm a Knak, frejkt der Balebus: wus i der Mejr37) mitn Felichl, wus er knakt afoj, fukt er: Der Felichl ret36) zi mir. Frejkt er em: Wus ret er? Sukt ejr: Der Felichl fukt. af ir wilt esn, in ajer Wajb fukt af’s if nischtu wus, in af ir wet aränkikn in Ojwn et15) ir gifinen38) ginik zim esn. Ot er afoj gitüen, in if gigängn zim Ojwn in ot gifinen ginik zim esn in ot fach awegifezt mitn Nar in obm bejde gigesn. Derwäl ot der Felichl gigibm wider a Knak, ot er’m gifrejkt: wüs ret er jezt? Sukt er: Ir folt machn a grojs Fajer in Ojwn. Frejkt im der Balebus: Zi wüs darf men ubm39) a Fajer? Sukt er: Ich wejs nischt. Men darf nur folgn wi der Felichl ejst. If er gigängn in ot gimacht a grojsn Fajer in Ojwn. Dernuch ot der Felichl gigibm wider a Knak, fukt er: Wüs fukt der Felichl jezt? Enfert er: Er ot giejsn zischteln Eeslen mitWäser. Nuchdem af dus Wäser if ejs19) giworn ot dus Felichl gigibm wider a Knak; ot er gifrejkt: Af wüs knakt er fach jezt? Sukt er: Ir folt nemen schtarke Mentschn in arugejn in Keler in gisn zwischn die Feser die hejse Wäser. Ot men afoj gitüen. Obm fach di äle zwelf Lajt ugibrit in fej fenen antlofn. Nuchdem if äle kerik40) in Schtib arän in der Felichl ot gigibm wider a Knak. Sukt er: Wüs knakt er jezt? Sukt er: Di äle zwelf Mener obm ajchgiwolt ba Nacht argenen19), worn ajer Wajb ot afoj giejsn. Ot er ungiojbm41) zi fichn di Wajb, i di Wajb antlofn giworn. Sukt er: Varkojft mir ajer gitn Felichl, fukt er: Majn Felichl kost zi asach42) Gelt. Sukt er: Wivil er kost, wel ich bazuln, worn dus Felichl ot mir girätewet43) vin dem Tojt. Sukt er: ’s kosttojfent Rubi. Ot er im gigibm tojfent Rubi in der Nar ot 1m gigibm dus Felichl in if aejm19 gifurn. Er if gikimen aejm ot er giwifn di Brider, af er ot varkojft dus Felichl var tojfent Rubi. Senen gigängn di Brider in obm usgiarget äle fejere44) Beejmes19) in obm awegifirt dus Fel kih Warsche varkojfn. Sej obm girechent af der Brider ot ginemen var a klejn Felichl toufend Rubi, wein fej nemen zwejtoufend Rubi far grojse Fel. Sej fenen gikimen kin Warsche mit di Fel, Ssochrim45) fenin gikimin kojfn die Fel, obm fej gibejtn46) zwej toufnd Rubi far a Fel. Ot men fej usgelacht in me ot fej mer nischt giwolt gibm wi ejn Rubi far a Fel. Sej obm gigibm a Kik47) af fej obm usgiarget ire Oksn in Ki, in men git fej nor ejn Rubi far a Fel, obm fej ginemin di Fel in fenen aejm gifurn. Sej fenen gilofn zim Nar in obm ungiejbm schrajen af im, worn er ot fej ugenart, ot er fej gienfert: Wüs bin ich schildik, af ir fajt Narunim? Ich o4) gikrign toufnt Rubi far a Fel, in af äch af men wil nit gibm, bin ich doch nit schildik. Senen fej awegigängn.

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