Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 2 (1901) Heft VIII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 157 (sequence 48)
- Language
- German
- Belongs to
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157 II. Sprichwörter 1 Ne megio andar in Gheinam con tutto el Kaal che no in Gan eden con vu. 2 Tut l’an fischiava E il d'1 di ערי• חועך travajava (vgl. Heft I 31 No. 97). 3 Che vegna el Messia Che mi no ghe sia! 4 Va’ n Kelalä Che Fe quella de Fan passä. -5 Tu non hai detta la Beracha אתה חונן.!פ Ti manca 11 ־חונן הדעת 3 Non fare il מ~ה בפטיש (G. L.V. mechalek patish hat keinen Sinn) 7 Da Pesach a שבוערת as’ fan 1 Meiachod (•ימלאכות זקניט נעריש»• und Redensarten. Besser im Gehinam [Hölle] mit ganz קהל [Gemeinde] als mit Euch im py גן [Paradies]. Das ganze Jahr soll‘ er. Heut 0] ערב מועדinen Tag vor dem Feste] arbeitete er. Der Messias komme bei meinem Leben! Die Kelala [Fluch] geht wie die im vorigen Jahr (?). Du hast 0] אתה הוגןin Gebetstückj nicht gesagt; Dir fehlt das הונן׳ הדעת (d. h. Dir fehlt der Verstand). Nichts zuende führen können. Von Pessach wird bis Sehabuoth wird gearbeitet. Die Alten werden kindisch. J. Friedländer? Hamburg. Ein Hochzeitsvortrag nach dem Marschelikmuster. Von D. Kirschner. Rabeinu Bcchaje [Bachja b. Äser] treibt, will ich sogen: schreibt in Bereischis: ״Der Mensch kann nischt glücklich sein, wenn er is in der Welt ganz allein. Drum hat er geworfen of Odom a Schlamm, un hot ehm gemacht asoj dumm, dass er hot lekichet [genommen] a Ripp aus sein Leib un hot gemacht daraus a schein Weib“. Wie emes [wahr] ist die Taure, wie glücklich bin ich gewesen, wie mein Mon — in Gen Eiden [Paradies] sruchert er, will ich sogen: ruht er — noch gelebt hot, un ich bin nischt allein gewesen! Wie schein hobben wir zusammen gelebt! A Klole [Fluch] is über sein Maul nitz gekummen! Hot er jo amol gescholten zweimal die Woch, is es daher gekummen, weil er is e grojsser Kaasnik [jähzornig] gewesen, ober sunst is er e Diamant gewesen. LJ 11 gut ist er mir gewesen unbeschreiblich. Er hot mich zwor ge machet [geschlagen] a poor Mol die Woch, obber er hots nischt asoj beis gemeint; a Kapore asoj Mon [ein Fluch], will ich sogen: a Schod auf seine junge Johr! Un sein lichtig Ponim [Gesicht]! A bissei zerrazt un gestuppelt is er gewesen, a krumme Nos hot er gehobt, auf ein Aug hot er geschielt, obber sunst hot er ausgesehen Maase Malchus [königlich]. Un was far e scheine!•