Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 2 (1901) Heft VIII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 153 (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 78% known words query
- IRI
…/2642950-2642960-2642962--0763-2643695- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
153 בצליה im Schutze G.’s (Peiser, bab. Vertr. Tab-silli-Marduk), 2בקבוקיה) G. hat ins Exil geführt, גללי G. h. gewendet, דליה G h. gerettet, חביה G. h. geborgen, חזיה G. h. geschont, (חבליה harre auf J! so schon bei Simon. Onomast.,) חשב(נ)יה und חשיב G. h. besorgt, ידיה G. hat gegründet, יוספיה G. mehrt, יועד G. ist Zeuge, יזרחיה G. erstrahlt, כלל G. h. vollendet, כגני G. h. geschirmt, מגפיעש aus der Not geholfen?, מחירא Vereinigung, מלטיה G. hat gerettet, [מספר[ח zähliges Häuflein (vgl. Dt 4, 27 u. s.), מעדי G. h. vereint?, מעזיה G. hat getröstet, משיזבאל (assyr. Musezib-ilu) G. ist Retter, •גועדיר (s. בסוריה) G. befreundet, נחום ,נחמיה ,נחמני G. tröstet u. s. w., נפרסים (wie ארח ,עבד ,עבדארם ,מכיר) zerstreut, נציח siegreich, סיעא Schar (s. עזברק ,(מספר Trost im Exil (s. עזרא ,(בקבוק G. h. gerettet, עני ,עניה G. h. erhört, פדון (K. 298, 9 Paddan־ila־ai, 338, 33 Pa-di-i) Erlösung, פלאיה G. h Wunder gethan, פלטיה G. h. gerettet, פלליה G. h. Recht geschafft, ראיה G. hat gesehen, רחום von G. geliebt, רעמיה =) •■'־'רעליה, Peiser 1. c. Ra-mu-u-a) Fürchtegott, שאל (Peiser Su-la־a) Bitte, שבי ,שבניה gefangen, שובק verlassen, שכניה (s. גועדיה) w % % G. befreundet, (vgl. &JJ| phön. גרה בל ,נרמלך u a.: Gesenius Hwtb.), שרביה Glut G.’s? So prägt sich, wie bei den Spaniern unter Philipp II., den Puritanern und Herrenhutern, der theokratische Charakter der Gemeinde nach der Restauration auch in den Namen aus. Man wählte sogar, ähnlich den engl. Kill-the-sin [Palmer], Praise God und den deutschen Petrikettenfeier [Rosegger], Früchtegott, Traugott u. a., geläufige fromme Wendungen, oft, wie 1. Chr. 25, 4, ganze Bibelverse zu Namen. Wie für den Christen der Kalender mit seinen Heiligen, so war für den Juden der Psalter ein unerschöpflicher Namenborn. Hält es nun schon schwer, aus dem Vorwiegen gewisser Prädikate in den theophoren Eigennamen der einen oder der anderen Periode mit Sicherheit auf die Zeitstimmung zu schliessen, so erscheint es noch gewagter, im einzelnen den Entwiekelungsgang der israelitischen Religion, insbesondere einen Wandel in der Auffassung JPs, hiernach bestimmen zu wollen. Die Composita J’s unterscheiden sich von denen anderer Gottesnamen in den hebräischen nom. propr. ebensowenig, wie diese in der Wahl der Prädikate von den theophoren Eigennamen anderer semitischer Sprachen *) Dhah. בקי.