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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 152

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1901
Issue
2 (1901) Heft VIII
Date
1901-01-01
Page
Seite 152 (sequence 43)
Language
German
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152 גריה ,*יחסיה ,*הושעיה und יואחז (sein Sohn). Unter Jojakim (— יויקים אליקים AXx1[xo? bei Joseph.) wiederholen sich מחסיח ,*חלקיה (vgl. oben מתחיה ,מעשיה ,(יחסיה*, und es erschienen neu: — כגיהו ,חגיה הושיה ,*שעריה ,קוליה ,*יויכין — יכגיה, daneben ,יוכל ,ירחמאל;הושמע אחיקם ,רחב ,עזור ,חגן. Aus dieser oder der darauf folgenden Zeit des Kidkia (מתחיה צדקיה) stammen: יהוצדק ,חגגיה* (vgl. גרמה ,(!צרקיהו (vgl. פדיה ,(יוגרב, ferner מלכירם ,שאלחיאל ,אלישמע und 2אסר), welches, wie אמון (s. oben), auf die Beziehungen zu Aegypten seit Hizkia und die aeg. Vasallenschaft Jojakims zurückzuführen ist. Als alte Namen sind aus dieser Zeit zu nennen: ,*יאזגיה ,דליהו ,גמריה ,גדליה אלעשה;מיכיהו ,יקמיהו und אחאב. In der Wahl einiger dieser Namen scheint sich bereits die Hoffnung des Volkes auf Rückkehr in die Heimat (Jer. 29) aus־ zu sprechen ähnlich, wie man in der Zeit der Erschöpfung nach den Syrerkriegen aus n. pr. seit der Mitte des IX. Jahrhunderts, wie ייעזר ,ידאחז u. a. u. bes. aus ישבעם ,יושבחסד ,יקים ,יכין, (VIIL J.). die Stimmung der Zeit herauszuhören glaubt. Noch mehr gilt dies von den Namen während des Exils und der darauf folgenden Zeit. Zunächst freilich verraten diese Namen, vielfach den benachbarten Aram., Arab. und Babyl. entlehnt, andere, wie Jakob, Joseph (manche hingegen, wie Abraham, Mose ungebräuchlich) aus frühester Zeit wieder aufgenommen und nun, oft bis zur Unkenntlichkeit abgeschliffen, ohne jede aktuelle Beziehung häufig wiederholt, sowohl ein Aufgehen in der Umgebung wie ein Erlahmen des eigenen hebr. Sprachtriebes. Hierfür spricht dieses Zurückgreifen auf alte, meist seltene Namen, wie bei den Nordamerikanern unter dem Einfluss der Puritaner (Grünbäum, Ges. Aufs 359), eher, als für das Vorherrschen einer Sehnsucht nach der alten Herrlichkeit. Denn da, wo der Volksgeist wirklich von neuem wach wird, in der persischen Periode, da äussert er sich auf ganz andere Weise, da kommen in den nom. pr. die Empfindungen der Zeit, die Freude über den wiedergewonnenen Besitz der alten Heimat, das neugefestigte Vertrauen zu Gott u. s. w, deutlich zum Ausdruck. So finden sich unter den n. pr. in Chr., Ezra u. Neh. etliche, welche sich ohne Zwang auf die Zeitverhältnisse (Exil, Hoffnung auf Erlösung, Rückkehr) deuten lassen, selbst wenn einige unter ihnen schon früher, auch dort wohl in ähnlicher Beziehung, nachweisbar sind, so גאואל =) אואל) G. ist erhaben, אחי) אזגיה) G. hat erhört, אלי(ה)ועגי auf G. sind meine Augen gerichtet, אלישיב G füh rt zurück, אמציה G. hat sich stark gezeigt, אמריה G. bat gesprochen?, ארח Fremdling, בסוריה G. nahe, 1בצי) und בצליח 1j? Hommei Chr. ביץ.

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