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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 148

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1901
Issue
2 (1901) Heft VIII
Date
1901-01-01
Page
Seite 148 (sequence 39)
Language
German
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148 Az) -ri-ja-u von Ja-ü-di um 740 Nordsyr. (Tigl. Pil. III 19. 21, Winckler, altorient. Forsch. I), Ja-u-ta’ kedar.: KAT2 148, K 804, 11: A11i־ia־u (446, 8: Ja4)-ahi, wie hebr. •23 ,426 ,(יואח — אחיד: Naad־bi־ia־a-u (hebr. גרביה ,יוגי־ב ,גדב, sab. רבגדב: Z 42, 480) u. in K 428, 5: Ilu־ja־a־u5), Israelit, um 650 nach Assyr. verkauft. Die Transcription Ja־u־a יהוא, Ja-u-ha-zi KAT2 188 — יהואחז sichert die Gleichung Ja־u יהו, welches übrigens auch auf der bei Gaza gefundenen Gemme gelesen wird. (Brandt, mand. Religion 67, 190: n. pr. יורבא ,יושאמין \וכאבאר ,יוכאשאר.) Dieses Bild ergänzt die Angabe der Genesis, nach welcher man schon in uralter Zeit nach J zu benennen pflegte (4, 26), der als ״der Gott Sems״ galt (9, 26). Nimrod heisst ״ein gewaltiger Jäger vor J9 ,10) ״). in Haran offenbart sich J dem Abrain (11, 32—12, 1) und dem Jakob (28, 10). Auch dass der Prophet J’s Jona in Ninive im Namen seines Gottes Busse predigt und Gehör und Glauben findet, ist zu beachten Dem entspricht das ja־u in den Keilschr., und mail braucht nicht erst eine Entlehnung J’s durch die Mesopotamier anzunehmen, wenn auch bei den regen Beziehungen zum Westen eine solche leicht erklärlich wäre. Natürlich liegt diese Annahme noch näher bei den Völkern, welche Israels unmittelbare Nachbarn waren. Wenn man nun aus den in n. pr. mit J vorhandenen Be« standteilen auf sein Wesen und Wirken Schlüsse ziehen will, so• hat man sich zu vergegenwärtigen, dass dieselben Componenten sich auch in Verbindung mit anderen Gottesnamen finden, dass ferner die Ersetzung der heidnischen Götternamen in den n. pr. durch J vielfach rein äusserlich vorgenommen wurde. So lassen sich aus Verbindungen J’s mit גחן ,בן ,אה ,אב ebensowenig animistische, als aus יהושוע und ähnlichen dämonistische (שוע etc.) Beziehungen folgern. Kompositionen mit kan.-phön. בעל — falls das יה in בעליה und ähnlichen n. pr. als Determ. für J gelten darf (Gr. Eigennamen 11) —, אדון,מלך und dem hetit.-philist. 3שר) z. Z. Saula scheinen sich allerdings aus der Erstarkung des nationalen Bewusstseins, welches die fremden Göttertitel für die eigene Gottheit in Anspruch nahm, erklären zu lassen. Wie unabhängig von den politisch leitenden Kreisen die Anerkennung J’s sich Bahn bricht, verrät der Name אליהו, der z. Z. des übel beleumundeten Ahab einen mächtigen Aufschwung der J־VeTehrung im Nordreich wiederspiegelt. Den Gipfel seiner Anerkennung überhaupt stellt יהוא dar, gleichviel, ob wir darin eine ג) Peiser, baby. Verträge־: Ja־iddin (na), Ja-nadin-ahi, I-a-ibni neben Bani־ia (hebr. בגיה — יבגיה), Da-di-ia (hebr. דודיהו) neben Da-di-tt-a־la (trsa דדיאל) u. a. — 2) Vgl. Ja-’-lu KAT2 148 Ja-u-i-lu. Damask. — 3) Dagegen nicht, wie J אל שדי ,אדני, mit שדי!

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