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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1901-01-01 · 2 (1901) Heft VIII · p. Seite 134

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1901
Issue
2 (1901) Heft VIII
Date
1901-01-01
Page
Seite 134 (sequence 25)
Language
German
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134 gisch nichts zu thun. אלה — vgl. arab. Suof (xJj) nach Fleischer s. Gesenius, Hebr. Hdw. 11 unter אלה u. אלוה — bezeichnet den ״Zuflucht suchenden Schrecken“ und wurzelt offenbar im Animismus. Dies klingt noch Genes. 31, 42. 53 nach, wo פחד יצחק dem אלהי יצחק gleichgesetzt wird, wie andererseits Euting, nab. Inschr. 62 ein ״ אלה רבאלder Gott Ramels“, der Ahn seiner Familie genannt wird. Als ״Ahnengeist“ begegnet uns אלהים unzweifelhaft 1. Sam. 28, 13, auf diese Bedeutung weisen ferner Wendungen hin, wie אלהי אבי u. ähnl. und ״ בני אלהיםdie Kinder E.s“; wie אב bezeichnet אלהים das richtende (ursprünglich Familien־) Oberhaupt. Allmählich verquickt sich bei der immer mehr vorwiegenden Be* deutung des Animismus im semitischen Heidentum der Begriff von אלה mit dem von אל, um schliesslich, wie bei den Arabern und Kana'anäern, ganz und gar dessen Platz einzunehmen. Während sonst אל in Kan., insbesondere in Israel, Edom (רבאל: BAK 1880, 762, Öhler, altt. Theol. 133), Moab, Ammon, Phon., — dagegen nicht bei den Philistern; denn יבנאל (vgl. KB Assurn. 69: II bani [von Suhl]) Jos. 15, 11 ist — 2 יבנה• Chr. 26, 6 und überdies auch kan. — Arab. (Himj., Sab. u. a.), Assyr. (Z 15, 809 f.), Aram (auch in Safa östl. von Damaskus) und Aethiop. mehr oder minder auf Eigennamen beschränkt bleibt, gilt bei den Arab. (süH Iläh, vgl. Z 10, 60 2, sab. und nab. אלהת ,אלה), Aram. (אלה, fern. jZciAj), Phon. (Sankonjaton: Efosip.), Aethiop. (Elöhi1), vgl. Driver, Essays 20), wie bei den Hebr. אלה (vgl. BAK 1882, 1175), bei einigen mit dem Feminin אלהת, anfangs als ein spezieller (s. D. H. Müller, Zur vergl. sem. Sprachforseh. 22 f ), dann als der allgemeine Gottesname Die Pluralform אלהן) אלהים: Teima in R. et. juiv. 9, 9. 13, Hommel Chr.: אלהן n. 10c.) hat ihresgleichen in בעלים ,תרפים ,עשתרות, äthiop. amläk (Leusden, Philol. 327. 375. 379. Z 24, 650. 42, 476). (Im Übr. s. über אל und אלהים: Lagarde, Symmicta 55. Orient. II, 3. 8. Gott. gel. Nachr. 179. Gott. Anzeig. 1882, 179. Mitteilungen 1884, 107. Nöl־ deke, BAK 1880, 760. 762. 1882, 1175. Z 10, 53. 61. 15, 809 f. 31, 720. 725. 37, ll fg. 42, 472. ZAW 6, 5 u. a. m. — Eine scriptio sacra für אלד\ם: Driver in Essays in bibl. Arcbaeol. 213. — aram. KB Assurn. 103: Ila [Lake], 113: Ilani [Sohn des ZamäniJ?) Ba al, Baalat Einer der häufigsten und bedeutsamsten Gottesnamen in den hebr. Eigennamen ist Bä'al. Man hat bei dem Ba'al des A. T. J) nab. זידאלהי.

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