Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 2 (1901) Heft VIII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 115 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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115 wird nach dem Sommer kein Regen sein und das Weizen ist wenig. (Ein Blatt hinter dem Büchlein). 4. Jährlicher Preis. Wenn Rosch Chodesch Tebet an einem Dienstag ist, wird im Winter Hagel (?) sein und es wird schneien; die Saaten werden gut und der Regen des Jahres wird gut sein. Wenn am Donnerstag, daun sind die Saaten viel und gut. (Ganz am Ende der eingelegten Papierblätter.) Alte Zauberbücher. Bei G. Peignot. Dictionnaire des livres condamnes au feu, Paris 1806, I p. 155 findet sich folgendes Werk verzeichnet: Gaffarel, Curiositates inauditae de figuris persarum talismanicis, horoscopo Patriarcharum et eharacteribus, coelestibus, latine cum notis et figuris editae, Hamburg, Schultzen, 1676 —1678 in 12°. Französische Edition schon 1657. ״L’auteur etait tres verse dans les Sciences rayst^rieuses des rabbins et des cabbalistes“ , . . Daselbst S. 156 : Garasse, Le Banquet des Sept Sages, Paris 1617. Darunter auch ״Clavicule de Salomon“. Daselbst S. 205: Andreae Kempii Israels erfreuliche Botschaft (Hamb.) 1688. Voll Invectiven und Blasphemien gegen J. Chr, Der Senat von Hamburg verdammte das Werk und liess den Autor verhaften; als dieser nicht revocierte, wurde er für immer aus Hamburg verwiesen. Derselbe Autor schrieb auch von den ״Sprachen des Paradieses“. Samuel Krauss. Bibliographie der jüdisch-deutschen Sprichwörter. Catalogue des!Irres par&niologiques, composant la Mbliothfeque de Ignaee Bernstein. 2 vols. XX, 660; IV, 650 pp. 4. Varsovie 1900. 60 Mark. Ein Bibliophile im edelsten Sinne des Wortes legt diesen Katalog seiner in fünfunddreissigjährigem Bemühen zusammengebrachten Bibliothek der Sprichwörterliteratur der Oeffentlichkeit, oder richtiger den wenigen Auserwählten vor, die so glücklich waren, in den Besitz dieses in sehr kleiner Auflage (378 Expl.) gedruckten Werkes zu gelangen, von dem nur wenige Exemplare in den Buchhandel gekommen sind. Von diesen Auserwählten ist aber nur eine noch kleinere Zahl berufen, sich des Besitzes dieses kostbaren Werkes in vollem Masse zu erfreuen, da der bibliographische Text mehr mit Rücksicht auf den Standort der Bibliothek als auf das Bedürfnis der voraussichtlichen Benutzer in polnischer Spräche abgefasst ist. Umsomehr ist es Pflicht dieser doppelt Be-