Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 1 (1901) Heft VII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 85 (sequence 86)
- Language
- German
- Belongs to
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85 VI. Wi ali Psumim (בשמים) tin smekn Al'oi foln fech infere teiere S'chis-uwis (זכות אבות) tiin darwekn, Var mir in var man Man in var mäni Kinder, Var mäni Swester in var mäni Brider, Var ali giti Fränd in var ali jidisi Kinder. Urnen. Zbaraz (Galizien). Dr. M. Fried. Reime bei der Bereitung des ״Kigl“. (Die Sabbathkugel vgl. Mitt. I, 102, 17.) I. Geits awek vin mir, ’cho (ich habe) dach nist kan Tsät, V׳ Ech darf (muss) gein Sabis machn, Wolt ech nor a gresara Loksntop gat (gehabt) Wolt ets varspürt os mir tsi lachn. Jihi rütsn milfunäj (יהי רצון מלפני) Kigl ech wel dach machn giträj. Solst is dir gidenkin, Wen ech wel dach oufgebn, Solsti dach nist tsiklebn, In a gantsi Woch 101 min noch dir benkin (sich sehnen). Kigl, ech bas wer dach ba dän gants Lebn, Di kenst mar machn a giti Dolji, (poln. Los, Schicksal, insbesondere in der Ehe) In (und) in man Mans Gimin (Gaumen) folsti daeh nist stiklebn, Er meg dach esn wi pawolji (poln. langsam). Mit Griwn isti fän varhilt (verüllt). In chilili (חלילה) nist varkilt, In a gantsi Woch fol min in dir gidenkin, W1 ahin mi wet kimin Sol min fach mit dir barimin: Ei ob ech a gitn Kigl gihät! II. Kigl, Kigl, ech mach dach giträj, Gitraäj wel ech dach machn, Mi fol os mir niist lachn. In Oiwn folsti stein In Moul folsti tsigeiu, Git folsti fän wi Jänkiw, Roit wi Eisiw.