Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 1 (1901) Heft VII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 83 (sequence 84)
- Language
- German
- Belongs to
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83 (ספסירא), als in’s Griechische eingedrungen ist; also ״der Schwertträger.״ ״ ספרגלאnoms a dire pour 6viter tout perilu (p. 204) aus einem Ms. Die Ableitung von a<pqayig entspricht dem Sinne nicht. Besser von periculum — Gefahr und das 'D am Anlaute nur hinzugekommen. Vielleicht ist ספרגלא gar aus הס und periculum zusammengesetzt; vgl. zu הס Arnos 6,10. .סקפורטא Zohar II, 264% wo der Beschützer der Strassen gemeint sein soll, möchte ich nicht zu GxenaGTrjg stellen, wie es Schwab thut (p. 204), sondern zu romanischem discoperta (vgl. coperta, wovon Couvert), u. z. im schlechten Sinne, Entdecker, denn er lauert bei der Thür und ist das Verderben der Welt (.(בשלונא יעלמא פיגלוס heisst der im Monat Tischri wachthabende Engel (p. 220 aus einem Ms ). Wozu das Wort aus nsXsxvc ״hache“ ableiten, da doch vigilis so nahe liegt? פלהדין gewiss nicht Tzaqcdqov (p. 221), sondern nXsiadsq Plejaden; die bekannte Sterngruppe; dasselbe dürfte auch פלאים bedeuten. פ־״סטוס in S. Raziel f. 5b Name des Monats כסלו. Nach Schwab nXaarog ״faQ0nneu (p. 222). Es ist wohl aus demselben Stamme wie Plejaden, also von nXioa: nXevGxog der nasse, regnerische Monat. פסטלן (p. 223) aus S. Raziel f. 35a ist nicht IniGroX^ sondern dnoGToXog Apostel, Bote. Aphaerese des A-Lautes und Anhängung eines n am Ende kommt oft vor. פתכרי ist ein Wort, welches auch im Targum häufig vorkommt (Levy, Targum. Wörterb. II, 309) und es hätte darauf verwiesen werden müssen. Besonders auffallend ist es, dass das Wort אגרת, welches p. 41 aus b. Pesach. llla u. Num. r. c. 12 gut belegt ist, so kurz abgethan wird, obzwar es eine grosse Rolle spielt. Mit diesem Worte ist Agares im zweiten Theile (p. 273), welches Schwab zu der syrischen Gottheit Agarti stellt, gewiss identisch. Sagt ja Schwab selber, Agares sei ״chef de demons״! CAAAMAZA (p. 283), welches nicht erklärt worden ist, dürfte mit מזל Zusammenhängen; vielleicht ist gar am Ende statt A (alpha) ein A (lamda) zu lesen Im jüdisch-deutschen Jargon lebt ein Wort schelemazel, welches mit obigem griechischen Worte identisch sein dürfte. Bei Malachbelos (p. 297) wären meine Ausführungen bei Kohut, Semitic Studies p. 343, besonders aber das Vorkommen dieses Namens im Talmud zu erwähnen gewesen. Dasselbe gilt von Menika (מניקה) p. 299.