Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 1 (1901) Heft VII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 82 (sequence 83)
- Language
- German
- Belongs to
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82 metaphysischen Bedeutung des neuhebr., מקום, welches bekanntlich ״Gott״ bedeutet. An der betreffenden Stelle ist es übrigens einer, der an die Stelle seines Herrn tritt. ״ טוראsurnomme ״קרון (p. 135) lies קנטורא Centaurus. S. auch ברון טורא (p. 157). טפטפיה. Vgl. zu diesem Worte טפטף in j. Berach. 3b, also 'ט göttlicher Glanz. Vgl. Lehnwörter s. v. .©וטא טפסריניא vergleicht Schwab (p. 137) richtig mit טפסר, nur bedeutet dieses Wort nicht ״messager״, sondern Heerführer, Offizier,* es ist ja damit der Chef der Daemonen gemeint. ירקומי in b. Pesach. 118a hat mit tsQOxo&fiTjg (p. 146) nichts zu schaffen, eine Erklärung, die übrigens schon von Kohut (IV, 164) zurückgewiesen wurde. Nun haben die Handschriften [יורקמו[ן, eine Zusammensetzung von isqsvc u. Fürst des Unwetters. כרסיון möchte ich nicht von xqvaiov ״or״ ableiten (p. 158), sondern von כסא, aram. u. syr. כורסיא ,כורסי Thron; ברסיון also der am Throne stehende oder dienende Engel; vgl. .מלאך השרת מגירכון Beiname des Metatron in ס׳ההזק No. 12 möchte ich nicht von tudye1Q0c ״Koch“ ableiten (p. 166), sondern von [idyog und ccQxoor, etwa — dq^i^iayog Erzmagus. 173) מלטיאל) ist wohl identisch mit לטמואל (p. 162), wodurch die gezwungene Etymologie auf der letzteren Stelle wegfallt. Jedenfalls hätte Herr Schwab auf dieses Wort verweisen müssen. Vgl. meine Bemerkung oben s. v. .טורא נשימירון kommt gewiss nicht von נשים Weiber (p. 192), sondern von שמם; vgl. ונשים Numeri 21, 30. welches Wort einfach herübergenommen und mit der beliebten Endung רון“ versehen wurde; s. auch oben .אנדירין סטוטריה in Zohar LI, 245b soll nach Schwab p. 196 ״Satar Jah״ Lohn Gottes bedeuten. Bei den christlichen Velleitäten des Zohar kann man an GMTtjQia ״Rettung״ denken, ein Wort, welches, wie (fti>T7jQ7 in erster Reihe sich auf Jesus bezieht. F. 246a kommen die Varianten סטוטריה) סטטורי״ה) vor, in beiden ist ein 'ט zu streichen u. סוטריה zu lesen. Im Texte des Zohar (ed. Livorno) ist dieses Wesen als Geist (רוח) bezeichnet, der eine nach allen Seiten Funken sprühende Sphaera (ספירא) schaut; schon darum ist an den heiligen Geist der Kirche zu denken. — סטטריא bei Schwab p. 197 ist dasselbe Wort. Gleichfalls aus GoaTrjq stammt סטר u. סטורי (lies סוטיר), welches auf dem Amulette einer Gebärerin vorkommt. — Oben ein gleiches Wort Symmetria. סיגרון (p. 197) aus 0׳ רזיאל f. 37b gewiss identisch mit סיגחץ Sanh. 44b, wo es der Beiname des Engels Gabriel ist. ספסיריטא ist nicht von G0(ptöT7jg abzuleiten (p. 204), sondern von Ga^iprjQa, einem persischen Worte, das sowohl in’s Jüdische