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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1901-01-01 · 1 (1901) Heft VII · p. Seite 65

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1901
Issue
1 (1901) Heft VII
Date
1901-01-01
Page
Seite 65 (sequence 66)
Language
German
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65 Augen ib. 7 und holländ.: Hij zou u het wit uit de oogen stelen ib. 14. Vgl. Mitteil. VI. 122. No. 305. weit un* seit: ist gar vil volk von w. u s. dar zu geJcomen 174 nd. wit unde sit, wide unde side, weit und breit Mnd. Wb. 4, 217. wied un sied Br. Wb. 5, 248. Woeste 236. 332. w. u. s. oder s. u. w Schamb. 191. 296. Mi 79. 107 s. u. w. Dann 193. 249. Curtze 502. wen er, wann: wir wisen nit, wen er der tag komt . . 273. nd wanneer (1466) wen eer. wann Br. Wb. 2, 550; 5, 229. Bich. 334. wonner Schütze 1, 291; 4, 731. Schamb. 304. Dann. 246. Curtze 514. Woeste 315 wenn eher Hennig 75. 299. Mi. 106. holländ. wanneer wanneher in Bürgers Briefen sehr oft gebraucht. Noch heute in Norddeutschland allgemein. Sohns D. Parias unserer Sprache. 103 f. wennehr Albrecht Leipziger Ma. 235. Bayerns Mundarten 2, 338. wint: ich weis, das du dich vil geniten werst, un1 weren (worden) dir un’ dein man un' deine kinder vil wint unter die agen gen, aber got wird eich ales zu guten tun 40 (in d. Erzählung von der Wäscherin) Vgl. Dem stosset kein sauerer wind unter die äugen er hat gute Tage (1612) Wander 5, 258, 281. Wenn uns ein saurer w. solte unter äugen wehen. (1593) ib. 261, 354. welche nicht wissen, was Unglück u. Creutz sei. sondern wann ihnen ein geringer Wind unter Augen wehet, u. s. w. aus Schupp. DWb. 1, 792. A wird ihm noch manchen säuern wind müssen lussen unter die noase gihn. Wander 5, 257, 256. (schles.) In dieser Form ist die Redensart besonders bei schles. Schriftstellern beliebt, s. Wander ib. 260. 319. 320. Sanders, Ergänz. Wörterb. 638, b. Weinh. Schles. Wörterb. 105. wisplen 186—189. nd. wispel. Mespilus Germanica, Mispel, als Baum und Frucht. Schamb 301 Nemnich führt in seinem Polyglotten-Lexikon der Naturgeschichte. Hamb. 1793. II. 566'auch die Form Wispel an, jedoch ohne ihre Heimat apzugeben. wor, wo 34. 328. wor mit 6. -zu 21. -feren 97. -manken, worunter 246. 252. wor aher, woher 204 wor aber nit, wenn nicht 49. nd. wor, war, wohin, wo Mnd. Wb. 5. 768. wor hen 598. wor, wo, etwa, vielleicht Rieh. 345. Br. Wb. 5, 180. 287. Mi. 109. zemen: er hat sich nit gezemt . . auf der post zu faren 11 sich nicht gegönnt, nd sik tehmen, tarnen, sich zu gute thun, auf sich verwenden Rieh. 305. Ik tarne mi dat nig, ich scheue mich die Kosten daran zu wenden Br. Wb. 5,18. Schütze, 4,244, 247 f. Schamb. 224. Dann. 220. Mi. 91. In Hamburg hochd.: sich einen Gegenstand zemen sich gönnen. Nd. Korr bl. 5, 35 tf. 53 f. zucht: [hat) un' reich zieht un er an getan 302f., nd. tucht, Zucht, häufig verbunden mit ere: vroude tucht unde ere. wat tucht[e] unde ere mach wesen Mnd. Wb. 4, 625. Die Jugend Zucht und Ehre lehren. Luther. DWb. 3, 55, 4. zu schiksal, Schickung, was beschieden ist: (ich) bit den . . beschefer niks mer als um gute geduld, das mir . al unser zu schiksals megen באהבה (mit Ergebung) an nemen 94 Vgl. nd Toschikken, Schicksal. Idt is een T. van Gott: eine Fügung Gottes. Br. Wb. 6. 283 f. zwek: nun xoider zu unsern z. zu komen 17. die gewöhnliche Formel G.’s. um nach einer Abschweifung den Faden der Erzählung wieder aufzunehmen, so 30. 267. mit dem Zusatz: dar mir gehalten haben 289. Ebenso sagt der Schlesier Paul Winkler in seiner 1679 beendeten Selbstbiographie nach einer Abschweifung: ״Endlich wiederumb auf meinen Zweck zu kommen.“ Zeitsehr. f. Gesch. Schlesiens 3, 108. zwischen desen, unterdessen 8<). 159. 177. 183. 211. 244. 247. 252. 261. 267. 277. 289. Zum Genetiv vgl. ohn desen, ohnedies, ohnehin 86. nd. tuschen dess er tyd, während dieser Zeit Mnd Wb * 4, 633. Ähnlich wildessen, mittlerwePe, inzwischen Mi. 107. Vgl. unterdessen und dazu die Angabe Adelungs 4, 1794, dass die hd. redenden Nieder- Sachsen gern zwischen für unter setzen.

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