Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 1 (1901) Heft VII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 61 (sequence 62)
- Language
- German
- Belongs to
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61 Geld zusanmiensehrapen DWb. 9, 1647 f* schreien, weinen: vor grose שמחה (Freude) s. 92. heilen un' s. 87. 133. 196. 229. s. uri weinen 133. 283. mit s. un' bitre klagen 229. mit schreiendige agen 221. 257. Jd.: wer trehren schreit. Buch. d. ew. Leb. Grb. 260. kein trehren 801 er nit schreien ib. 264. mit schreiendigen äugen MB. f. 61. f. 74 v. nd. scl11־i(g)en, heftig und laut weinen Mnd. Wb. 4, 137 schrin Dann. 123. schreen, holst, schreien Schütze 4, 70 f. schreien im prägnanten Sinne von lautem Weinen mundart! noch im Gebrauch, bes. auf nd. und md. Gebiete. Formelhaft: mit schreienden (weinenden) Augen Lex. 2, 797. Kölnisch, siegerländ. In besonderer Wendung: die hellen Thränen schreien. Kramer Ital.-dtsch. Diction 702. DWb. 9, 1719 f. 2, b). Näher bestimmt durch Verbindung mit sinnesähnl. Verben, bes. s. u. weinen zusammengestellt, heulen u. s., 8. weinen u. klagen. 1714, d). שוק Mark: 1000 ,אלף שוק בנקי Mark Banco 189. Die Übersetzung des Münznamens Mark durch das hebr. schuq, Gasse, Markt, weil das letztere Wort mundartlich vielfach ebenfalls Mark lautet, ist allgem. jd. Vgl. Mitt. 1899. 122. Es liegt deshalb keine Nötigung vor, mit K. S. 37 Schock (Heller) zu lesen. Daneben gebraucht G. auch mark 203. In den Aufzeichnungen des Samuel Hekscher über das J. 1687 S. 396 (Anh. zu G.) sind 15 bis 17 schuk der Preis für ein Lot Goldketten. schulen: s. gen. 27. 129. 180. 235. ich bin nit s. gewesen 296. Jd schulen gehen, ins Bethaus, in die Synagoge gehen Tendl. 528. 917. nd. scholen gän, frequentare scholas. Mnd. Wb. 6. 255 und DWb. 9, 1737, 2) lassen die Frage offen, ob ein intrans. Verbum oder eine Verkürzung für te(r) scholen gan vor liege. schwehr(eu): hat das kind ein schwehren unter den arm 85. 86. 92. Jd.: den alten schaden un schwern zu effnen Grb. 563. nd. swere, Geschwür. Mnd. Wb. 4, 491. swär Dann. 279 schwär, auch schwären m., eitrige Beule, Geschwulst u. ä. DWb. 9. 2281. Seite in über seit gehen: seine kreditoren {haben) auf in gar ser gedrangen. das er ע״ה (sek Andenkens) hat musen iber seit geen un' בל אשד לו (sein ganzes Vermögen) den selben hinter lasen 310. i. s. g. kann nach dem Zusammenhänge nur fallieren bedeuten, nicht ״ins Jenseits gehen‘*, wie K. meint. Nach K.’s eigener Dar- Stellung S. XXII bis XXVI ist Cerf Levy erst zehn Jahre nach seinem Bankerott und der Abtretung des Vermögens an seine Gläubiger (311 f.) gestorben. sitzen bleiben, von einer Witwe, die keine zweite Ehe eingehen will, z. B.: het wider ein man nemen kenen, aber [ist] . . liberst also sitzen bleiben (geblieben) 175. 176. 200. 201. het mir nit solen בלבי (in den Sinn) nemen. ein andren man zu nemen wider . . un solen bei mein kindercher 8. b. 276. sitzen lassen: das בעלי (mein Mann) . . ist gestorben un’ mich mit ח׳ יתומים (acht Waisen) hat lasen sitzen 193. vgl. jd. seine Frau in allem sitzen lassen: ihr das ganze Vermögen hinterlassen Tendl. 1027 nd. holt sek de vrowe wol unde erlike na eres mannes dodhe, dhe vrowe scal mit eren kinderen vrileken sitten an erve unde in allen gode, 8011 in ungestörtem Besitze bleiben. Brem. Statut v. 1303. Mnd. Wb. 4, 218. sonder, ohne. Präp. und Konj. s. ale afekten (Effekte?) un hilf 224. s. schmertzen 191. s. etwas zu var richten 253. s. £ egesen oder getrunken, ohne g. . . . zu haben 151. sonder geschlosen ungefesselt 388. ausser, ausgenommen, es wäre denn, in der Erzählung 204 ff.: ob einer vor ein fr eint ist zu hatten 8. probiert 208. sondern du hast im probirt 205. kein אוהב (Freund) ist zu trauen, sondern et' 10er probirt 209. nd. sunder Präp., sondern, ausser, ohne. Adv. ausgenommen, ausser, aber, jedoch, s. it were; 8. it werde ere . . belaten, es wäre denn, dass . . Mnd. Wb. 4, 469f. Br. Wb. 4.1098. mhd. sunder Präp. ausser, ohne. Konj. ausgenommen,ausser Lex.2.1305. sparen, schonen: hob mich nit gespart 230. nd. sparen, verschonen, erhalten, refl. sich schonen. Mnd. Wb. 4, 304 f.