Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 1 (1901) Heft VII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 51 (sequence 52)
- Language
- German
- Belongs to
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51 sol vor im hefr gen 265. Ebenso im MB. und ailgem. jd. z. B. Grb. 233. 360. Levita übersetzt im Thischbi 155 das taimndische בדי mit in der iv orten. mhd. (in) den Worten daz, der Worten daz (einmal auch warten) in der Beding־ ung, in der Absicht dass. Lex. 3,978f. K. räth auf ״erwartend“, obwohl er die richtige Erklärung nebst den Belegen aus dem Mhd. schon bei Grb. 488 hätte finden können. TJeber das beigefügte als und das s. diese Worte. das an Relativpartikeln gefügt: mit wem das sein heiliger ml is 127. nun wisen wir jo nit, wen er (wann) das der tag kamt, das mir sterben solen 273. (hat) zu die weiber gesagt, warum das sie nit araper von der sieg gen 330. Ebenso im MB. wie das, als d., warum d., um dass. Dass ohne Noth nur des Nachdrucks wegen zu einigen Part, gefügt, z. B. wie dass, wenn, wann d. (schon mhd.) wo dass DWb. 2, 824 f., 19. nd. wo dat wie, wor dat wohin, we d. wer Mnd. Wb. 1, 488. wil d. weil Dann. 32. indem dass. Albrecht, Leipziger Mundart, § 221. Obd. wie es scheint, besonders beliebt, z. B. I mecht wissn, wie gros das er is. Schm. 1, 545. Heanzen-Mundart: Fragt'n ta’ Paua’, wia wart tas a’ gain wüll. Ztschr. f. österr. Volkskunde 3, 229. In den Wittelsbacher Briefen, Abhandl. d. Münch. Akad. 18,494: E. Durchl. glauben nit, wie behuetsam das man mit dem herrn churfirsten gehn muess. (1597) und Öfter. dasig, dieser: als ir vater heret die red die dasigen 42 der kinigs son er־ seit im dl die red die dasigen 206. K. zu der offenbar verderbten Stelle bei ale den dasigen 10 ganz unrichtig ״dermaligen“. der, die, das dasige ist der gewöhnliche jd. Ausdruck für dieser, -e, -es in Leyitas Psalmenübers, v. 1545, in der BÜ. von W, z. B. die dasige jungfrau Ruth 2, 5. das dasige lied 2. Mos. 15, 1, aber nicht bei Ba und Bl. Ferner im MB. und sonst jd. s. Grb. 72 f. 76. 80. 85. 205. 304. 350 ff. Im heutigen poln.־jd. hedeutet es: der gewisse, bewusste, derselbe, mhd. däsic: dieser da, dergleichen Lex. 1, 412. Nachtrag 118. Im 15. Jh. Wh. A. G. § 190 und in Fastnachtsspielen. Schm. 1. 545. Die im DWb. 2, 809 angeführten Angaben von Stieler (1691) und Frisch (1741), das Wort sei erst ״neuerdings erfunden“, sind daher unrichtig. In der Schriftsprache scheint es allerdings am Ende des 17. Jahrli. häufiger zu werden. diketon, Dueaten 145. dagegen tu־ katen 162. nd. dikke tünn volksetymologische Entstellung des frz. ducaton Rieh. 35. Schütze 1, 221. dicketunne Woeste 51. Curtze 459. 380 דין אדר מאנט, n. 4. Diese K. unverständliche Stelle ist zu lesen: er wil mich lasen לתפיסה (in ein Gefängniss) bringen, das ich קיין זון אדר םא:ט (kein son oder mont) sol könen sehen, vgl. ein תפיסה das ick nit ivist von tag oder nacht 376. דיעה (bei G. immer so geschrieben) Sinn, Meinung, Absicht: (ich bitte Gott) das er in mein. ד gibet 272. derselbe (Dat. Fern.) wole . . got ach so ein. ד ein geben 176 ich hob בדיעה (im Sinne, die Absicht) ein aus ruf zu machen 209 nie mals .ב gehat, ein man wider zu nemen 275. kein .1 [nit) durchaus nicht, um keinen Preis: die fr ome fr au kein .ד nicht gewolt 181 ich hab k. .ד gewolt 254. 261. 324. Gans schreibt: aber kein דעה, das man sich wolt an nemen 365, also ungefähr wie in der heutigen Umgangssprache: keine Idee. Ebenso im Qehillath Ja'aqob 85: das ers kein דעה wolt ton. ein wurf, R. Juda Berlin ואשתו (und seine Frau) haben . . יבלה (der Braut) ein חשובי מתנה (werthvolles Geschenk) zu ein wurf geben 227. e. ist nicht, wie K. erklärt: .,Darüberwurf, was noch über der Mitgift an Geld gegeben wird“, sondern Hochzeitsgeschenk, s. Giid. 3, 119, (wo das Wort aus. J. Ch. Bacharach (Ende d. 17. Jh.) angeführt wird. Von Wörterbüchern belegt nur Sanders Ergänzungs-Wort erb. 658, b. 5. diese Bedeutung, aber erst aus der neuesten Zeit. erbeit selig: auf mein betripte erbeit selige elter 272. mhd. arbeitsaelec, in steter Noth lebend Lex. 1, 89. Nacbtr, 31. arbeitselig, aerumnosus, nhd. durch mühselig verdrängt. DWb. 1, 544. fei: du holest (hältst) dein sauf brider var אוהבים (für Freunde) un das ist