Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1901
- Issue
- 1 (1901) Heft VII
- Date
- 1901-01-01
- Page
- Seite 42 (sequence 43)
- Language
- German
- Belongs to
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42 ״Livrees“ wie K. liest, ferner schclms, tukatens, drittele In אפילזיגיס 297. Apfelsinen, ist mit der Sache auch der Name und wohl auch die Plur.endung aus den Niederlanden gekommen, vgl. Kluge, EtymoL Wörterb. 6 17. und analog dürfte der Plural לימוניש ger bildet sein. Im MB. haben -s die Masc. auf -r und 1־. Anders in den übrigen jd. Drucken. In Ba. finde ich keinen Beleg, in Bl. zwar legds und Schweizers, aber von Fern, bakerins und bei W. Jcechins, apotekerinSj bekerins, speiserins, im Theriak judins Grb. 560, im §e’er. Jisrael verzelungs, histories Grb. 363, worzels 365, im Simchat ha nefes reiters Grb. 251. לימיניש hat auch das Simch. han. Sulzbach 1798. Dieses -s ist niederdeutsch. Ursprünglich Pluralendung der auf -ere (ahd. äri) ausgehenden Masc. hat es schon mnd. auf Wörter anderer Endung und nicht bloss Masc. übergegriffen. Lübben § 67. In den heutigen nd. Mundarten tritt es Vorzugs־ weise an Masc. und Neutra, die auf Liquide ausgehen. Ritter 70. 76. Krüger 33. Ein ganz singulärer Gebrauch der Accusativform für den Nominativ findet sich in der oft vorkommenden Wendung: ob solches zwaren nit so grosen ריווח (Gewinn) als an יובלאטציא (Juwelen) gewesen 69. un [wtf] scherten ריווח an gewesen ib. und 134. das an die dritels . . hipschen ריווח an ist 157. wor an zwaren nit so grosn ריווח gewesen 315. Daneben findet sich auch der Nom.: ist ach hipscher ריווח an gewesen 158. das schener ריווח an gewesen ist 315. das schener ריווח ist an gewesen 75. Man kann diesen Gebrauch nicht anders erklären als aus der gleichen für das Nd. Charakterischen Erscheinung z. B. It was enmäl enen riken könig. Hoefer in Ztschr. f. d. Wissensch. d. Sprache 1, 341 f. westfäl.: et es en guten kärl. Jellinghaus in Ztschr. f. dtsche Philol. 16, 90. altmärk.: upp’n growwen klotz hört’n growwen Ml. Danneil 100. Auffällig ist dabei nur, dass sich dieser Gebrauch bei G. gerade auf eine einzelne Wendung beschränkt, wenn man nicht das solchen in: Hilel ist solchen ת״ה תלמיד חבס) Schriftgelehrter) gewesen 140 dazu ziehen will, das sich aber ungezwungener als Schreibfehler für solch ein erklären lässt. Ebenso ist seinen namen ist . . gelobet 289 entweder als Schreibfehler aufzufassen oder als eine durch Unachtsamkeit entstandene Vermischung zweier Constructionen wie: sein Name ist gelobt und: seinen Namen will ich loben. Aus der jd. Literatur ist mir nur ein Fall dieser Art bekannt: ein lebendiger hunt is beser als ein toten leb (Löwe) Koh. 9,4 bei BL, was ich aber, so lange nicht mehr Belege zu Gebote stehen, für einen Druckfehler ansehen möchte. Den Gen. PL des Demonstrativpronomens der gebraucht G.