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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1901-01-01 · 1 (1901) Heft VII · p. Seite 33

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1901
Issue
1 (1901) Heft VII
Date
1901-01-01
Page
Seite 33 (sequence 34)
Language
German
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33 חעלימשטאט Helmstädt, ציועליף zwölf, שטיליקייט Stille; פירנעמישטי vornehmste, אומיש um’s, העמיט Hemd; פיניפט fünfte, זעניפט Sänfte, זאניפט sanft, איניש ins; בערגיליין Berglem, ענטיליך endlich, ענגילאנד England, גילאבין neben גלויבן glauben; בידערפיניש Bedürfnis, גלייביניש Gleichnis, גירעכטיניש Gedächtnis, גיפענקיניש Gefängnis, גינאד Gnade, האפינונג Hoffnung, ארטצינייאן Arzneien; גירונד Grund; בארימהערציקייט Barmherzigkeit, שטוליים Sturm, וואדימט wärmt, גערין gern, צארין Zorn. Endlich noch vereinzelt zwischen anderen Konsonanten: וואגזיבעק Wandsbeck, שטעטיש* stets, העבישטי höchste. Gegenüber dem Nhd. stellt sich ein grosser Teil dieser e nicht als bloss phonetisch begründete Einschiebung, sondern als etymologisch berechtigte Beibehaltung oder Wiedereinfügung eines alten Vokals der Nebensilbe dar. Welcher Anteil in jedem einzelnen Falle der dem breitspurig weichen Charakter der Sprache gemässen Vorliebe für vollere Formen, die das Jd. wie das Md. kennzeichnet, (vgl. Rückert, Geschichte d. nhd. Schriftspr. II, 74. Weinh. § 80. Dialf. 92) und dem richtigen oder irre gehenden Sprachgefühl gebühre, ist schwer zu bestimmen, meist werden wohl beide Faktoren in derselben Richtung zusammengewirkt haben. In טייטיש, das mit טייטש wechselt, wird man das י natürlich nicht als e, sondern als i zu lesen haben. Vgl. teutisch bei Fischart. Kehr. II, § 84. מאניש in 41 מאניש העמיט ist wohl eher als Adj. mannisch, wie als Subst. Mannshemd aufzufassen. Im Auslaut findet sich e in balde, (wie mhd.) tote krank, und je einmal in אימי ihm, (die volkstümliche Form in mhd. Zeit, Wh. § 476, auch bis ins 17. Jh. nicht selten. Kehr. I, § 330) פארי vor. Dagegen ist es abgefallen in איל Elle, ml Wille und das meinig. Uber das e in der Konjugation s. unten im Abschnitt ״Flexion“. e und ö werden wie i und ü durch י wiedergegeben, z. B. ווינילן wenig, איביג ewig, טיטין töten, ביז bös. Es ist deshalb in manchen Fällen nicht zu entscheiden, ob man das י als gemeinmhd. ü, oder als md. oder nhd. ö zu lesen hat, z. B. in ,קיניג זין ,מיגליד Söhne. Daneben tritt auch ע für e und ö auf. i und ü werden vor r regelmässig zu e, wie allg. jd. und in zahlreichen deutschen Mundarten, z. B. hert Hirt, wert Wirt, iverklieh, geriet, werdik würdig u. s. w. Für mhd. nhd. 0 und 6 wird sehr oft neben 1 auch וי geschrieben: גיהויפט gehofft, פויל voll, ויבט; lobt, אויב ob, אויבין oben, אויברשטן obersten, פויגיל neben פעיל, gewöhnlich aber פאגיל Vogel, גרויש und גרוש, gross, ברויט Brot, לויט Loth, טויטיש נויט und נוט — Todesnot, רויט rot, רויטשילט Rothschild, לוין Lohn, שוין neben שונט schon, שוינין schonen, לויס los, בלוין bloss, שטויסן stossen, הויך hoch, פרוי froh. Aus dieser auch jd., aber nicht so häufig begegnenden Schreibung ist auf eine Aussprache des o und 6 als au oder ou

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