Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Journal
- Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
- Volume
- 1900
- Issue
- 1 (1900)
- Date
- 1900-01-01
- Page
- Seite 75 (sequence 75)
- Language
- German
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i;) — scliriobenen Zetteln oder Mc?tallplättcl1en 1) bezeichnet .wurden״), —. umgeh im gt. So bildet man in Baiern, Baden, Hamburg, Frankfurt usw. allenthalben Silber- oder selbst Goldplättclmu, mitunter mit Korallen verziert, mit einem P in Vertretung des Gottesnamens oder mit einem שרי. In Oest.-Ungarn tragen die Kleinen ein —■ wie die Sir ha-nia alotlrs in den jüdischen Buchhandlung{01 käufliches — Amulet, welches auf der einen Seite Mose mit den Gesetzestafeln, auf der anderen das .,Schema־־ zeigt, ähnlich wie in christlichen Kreisen Ainulete gebräuchlich sind: auf der einen Seit(? das Vaterunser, auf der anderen Maria und ihr Kind. In Südrussland wird das ״Schema” als Amulet■f) auch von Kichtjuden getragen, während dir• »Juden offenbar christliche Am niete gebrauchen1 * 4 * *)• Und wie einst den Fürstenkindern zum Schutze gegen Dämonen Schellen angehängt wurden;j, so sind z. B. in Uslar bei Güttingen Spielmünzen an den Arauleten angebracht, welche übrigens liier nur am Tage? dm• Beschneidung und dann erst wieder am Hochzeitstage angelegt werden. besondere Bedeutung hatte das Amulet in der Heil- V Hin! künde()). Die Kuren mit geheimnisvollen, besonders, zumai .uns!־ und Salomo als die grossen Zauberer galten 7)י hebräischen und mit arabischen, aut (.)eiblätter oder goldene Blättchen geschriebenen Worten, die, wie Jamblich geradezu erklärt, je unvernünftiger, desto kräftiger wirkten, dauerte in den rempeln Acskulaps bis ins 4. Jahr. fort. Als ihr .Erfinder wird Apollonias von Tvanns) 1j JJloch: (trimm Ab 680 (vgl. CXhl. C.\F\!). Zum: Dietnei!. Ahraxas S. 159. Auf Blei tafeln: dir* sortes in Dodona 11. osk. Kxecratiuustä felehon (\V attenbach, Schriftwesen 47). — UV her Amul. auf!•harta non nata 11. virginea s. Wittenbach, Schriftwosen i. Al A 119. — hinge als Amul. ן vgl. dun King des Apoll, v. Tyana, Balders, dm־ .Nibelungen. Karls d. Br.): Tos. Sabo. IV. 10, Joseph. anti(|. TL 5. 8. mit. $ 199 Anm. Vgl. hlau 91. — Im Fehr. s. d. Verz. der Kingänge in den Aliti־.. ferner den Kat. der Anglo-Jew ish Uist.-Kxhib. 1887 Xr. 1867 ft*. — Camphell in Bombay (iazetteer vol. 18 (West(?!■- liiamis Altsh. Braunschw.. 1888): Gdüekshaisbänder wie bei den ind. Frauen. (Vgl. das. gegen Dämonen: Blühende Kohlen ins Wasser schütten, ins T'enm־ spucket], vor allem, wie bei den Indern i. Allg.. Knie, die (ödster zu sei!rerkeu.; ־) .,Uamahoy“ hiossen im ATA. die steine mit wunderl. Figuren : Scldiidlei* 181.;:) Vgl. unt. § 129. 4) Vgl. Vlidlg. d. Borl. anthron. Bes. 1897 V düd. Volksblatt 1857 8 46.) Christi. A.mulete um . 9. ( h uss. Amul. a uch : i 1: Alitt. 111 22. Saldi!!• Ebnen Sappir I S. 59b. ■*) Alisnah Sabb, 60 h. Vgl. dסי Schellen am Kleid י 1 ׳ der mexikan. Briestei* (Faulmann. Besch, d. Sclirift 220). de־ alter, an dien Pagoden und noch heut auf den Snimkarre das So hellenläuten beim Tätowiren: Wanke. Ge-mli. dm־ Nidda 17 (Blau 100). ") LXX übersetzt mit (faouay.og. — Noch!m 16. ATotto der Aerzte: inseitia•־ pallium mahdieium atma* inoant 7! Blau 8. Y u. 81. ל Sprm!gei II 187. 195. 29829 .־m; Hohmiprwstwm Adels im Mitnd- { 8 e n 1 d 1 1. 1 . e 10: ׳ mhrift 99. Vgl. hihrh. hinter u:m tV ( 8! 1 h! a!! 427׳!.