Mannheim
Compact Memory

Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1900-01-01 · 1 (1900) · p. Seite 60

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1900
Issue
1 (1900)
Date
1900-01-01
Page
Seite 60 (sequence 60)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2642950-2642957-2642958--0525-2643455
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

60 192 (קמג). Oder nimm einen Schlangenbalg und lege ihn ihr aufs Herz. 193 (קמר). Oder nimm Hundeunrat und streue ihn unter sie. 194 (קמה). Oder nimm die Augen eines gesalzenen Fisches, den man ,,beringt nennt, nebst seiner Seele (נשמה) und lege sie unter sie. 195 (קמו). Oder: Eine andere Frau lege ihre Hand auf ihren Unterleib und sie sage mit der Frau viermal den Vers Ps. 19, 6. 196 (קמז). Oder: nimm Bärenunrat und streue ihn unter sie, und sollte selbst das Kind tot sein, es kommt heraus. 197 (קמה). Oder schreibe folgende Namen auf ein thonernes Gefäss und lege es ihr auf den Nabel, aber sofort, wenn das Kind heraus ist, nimm es weg, sonst kommen ihr die Eingeweide heraus. Und dies sind die Namen: ה״וק ה״ק הר״ש צ״ום. 198 (קמט). Oder schreibe auf eine koschere Haut und lege sie auf die Stelle der tefilin und dies sind die Namen: בט״ג זה״ג וא״ה. 199 (קן). Oder: Mache einen silbernen Ring ohne irgend einen Stein und [schreibe darauf] mit einem neuen Griffel diese Namen, lege [ihn] ihr zwischen die Zähne: פ״וק פק״ו וק״פ ופ״ק ק"ופ ק״ופ. 200 (קבה). Wenn einer Frau das Kind im Leibe gestorben ist, nimm Galle von einem Ochsen, menge sie mit Wein, und sie trinke das. Sogleich wird sie niederkommen. 201 (סני וסנסני וסננזנגלף .(1קפה sind bekannt als die grossen und würdigen Engel, die vom Menschen beschworen werden, um 192) SZ. 31a: gegen Schwertwunden^in der Sonne getrocknete Schlang(‘, am Gurt getragen. Heber Schlange: Ruh. 67. RKA 18 (משיח 358 נחש). 185) 198) Simmus zu 1 י ט ־ 1 ג ה י 1 ח א י Ps. 19. Ein magisches Quadrat, worin die einzelnen Buchstaben, in jeder Richtung addirt, 15 ergeben. Vgl. Rev. d. etudes juives 1894 II p. 150 u. die uralte Tafel Loschu der Chinesen (Wuttke, Gesell, d. Schrift] 241 f.). 199) Vgl. Raz. 43a Simmus 275. Stäbe 26. Mitt. III S. 67 No. 123. פוק (vgl. Blaue 112) auch (vgl. RHK 15) — מק,ם== der Summe der in’s Quadrat erhobenen Buchstaben des Tetragrammaton: 100 -j- 25 -j- 96 -f 25 186. — Ringe oder Kugeln aus Bernstein tragen die Juden in den slav. Ländern zum Schutz gegen den bösen Blick an einem Faden am Halse (Gesehledrecbz s. Rub. 179). — Der älteste liter. bekannte mag. Ring ist der des Gyges (Plat. Rep. II, 3). Vgl. Soldan 46. 200) Ochsengalle bei Dioscorides: Sprengel II 87. 201) Plinius, Hist. nat. XXXIV 44, u. ähnlich dem Kreisziehen in der Wochenstube (vgl. Rub. 139) ist das slavische Pflugumziehen zur Abwehr der Pest (Mannh. 135). Durch Umgehen kann keine Planke eines Gehöfts usw. entwendet werden: Grimm M. CLIII. In manchen Gegenden wird (Hai. 01. I 165b u. Schröder 543) bei schweren Krankheiten oder für eine schwangere Frau der Friedhof bes. von Frauen umzogen und ausgemessen, oder man umspannt ihn mit Fäden, welche alsdann zu Dochten für die Lichte in der Synagoge verwendet werden. — Der Gebrauch des Eisens bei Wöchnerinnen schon

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.