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Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde · 1900-01-01 · 1 (1900) · p. Seite 57

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Journal
Mitteilungen der Gesellschaft für Jüdische Volkskunde
Volume
1900
Issue
1 (1900)
Date
1900-01-01
Page
Seite 57 (sequence 57)
Language
German
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57 ihr folgenden Namen [*? in das rechte] und diesen in das linke Ohr: "ליו aa־fi;£1:oc;u dreimal von vorn und von hinten, und sprich eine Stunde darauf ליברטו [— non abortus?]. 177 (נ). Oder: Und sollte eine Frau auch hundert Jahre alt sein, schreibe folgende Namen auf ein Amulet in diesen Zügen: / o o o , (״ ( x ה n ס C O \/ אב A I ) (; a סוף בם. קס ק׳סח 177a (צו). Oder: Eine [Geheimlehre] Überlieferung von R. Jehuda dem Frommen s. x4nd., nur darf ihr Gatte nichts davon wissen. Hänge es ihr an (ותחעבל). und wenn du willst [?], schreibe dieses Amulet und hänge es an einen Quittenbaum ״Firns;i mit folgenden Namen [?]. 177b (לפא). Für die ״Bärmuter”: Nimm Olivenöl und Rindsgalle, mische sie zusammen und wärme sie. Alsdann nimm ein Wolltuch, tauche es in warmes Wasser, drücke es gut aus und lege es, mit dem Ol und der Galle bestrichen, auf die Wunde. 177c (רפב). Oder nimm eine Pfauen(״pavo“)feder, verbrenne sie und lasse den Rauch in den Leib der Betreffenden einziehen. 178 (״ ,(דנהzu ein“ (für eine) Frau, die Schmerzen hat ,.in der matrix“ aut in pudendis, wie wenn sie gebunden (״zamegebunden״) wäre. Nimm Hirschtalg und Eidotter (יטאטר) und Rosenöl und menge sie durcheinander zu einer Salbe. Mache daraus ein Pflaster und lege es auf die Blosse. 179 (דנט). Oder nimm Bärentalg und bestreiche die Blosse und mache daraus ein Pflaster und lege es auf die bewusste Stello und es hilft. 180 (קנא). Gegen Abortus. Schreibe diesen Engel [liamen! ־ גסטרכיאל apysiv'?] 7>] שטרביאלaT.c«7r/]£’?] auf ״koschere״ 177 b) Vgl. PG 27 f.: Güdemann M. 1865 S. 260 f. Erziehungswesen I 216 Note 10: ״Bermuoter leg dich, mit solchen Worten beschwör’ ich dich mit nenn Thoras und mit neun reinen Sefer Thoras und mit neun Engeln usw. 177 c) Pfauenfedern als Bild in der Qabbala: Epstein 48. 178) Rosenöl: Sabb. lila. Wiesner. Scholien II 223. Vgl. oben § 167. 179) Ein Bärmuttersegen, ganz ähnl. dem Amulet Mitt. II S. 79, bei Soldan 478: ,.Bärmutter war sollstu gähn? — Ich geh über Feit dem sein Herz abstossenk< usw. Den Kindern wurde im Hamb, zum Schutz eine ״Fisse״ (Perles־Grätz 155: Fi+ze—Gebinde. Garn) rote Seide um die Hand gebunden. Waschen des Gesichtes in Bärenmilch macht klug. SZ. Bärenunrat usw. (vgl. unten § 196) wegen des Anklanges an Bärmutter und Ähnl. 180) Mittel gegen Abortus: Brecher 210 ff. ־—Der Volksmund sagt: Man bete יזכור (das Gebet für die Verstorbenen); denn dabei ,,gehen die Kinder 'raus•־. (Die Kinder, deren Eltern noch am Leben sind, verlassen hie und da bei diesem Gebete das Gotteshaus.) — Das Amulet Mitt. III 61 No. 87 trägt von

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